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TEST: 18 CPU-Kühler von Noctua, Scythe, Zalman und Co. im Vergleich
Inhaltsverzeichnis
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- Teil 1 TEST: 18 CPU-Kühler von Noctua, Scythe, Zalman und Co. im Vergleich
- Teil 2
Aktuelle CPUs produzieren Unmengen Abwärme. Prozessorkühler müssen daher das fast Unmögliche vollbringen: Die CPU bei niedriger Temperatur halten und dennoch leise sein. Das gelingt im Test nur wenigen Modellen.
Spiele, Videobearbeitung und zahlreiche andere rechenintensive Anwendungen benötigen schnelle Prozessoren. Je schneller ein Prozessor ist, desto mehr Strom verbraucht er normalerweise. Dieser Strom geht zu nahezu hundert Prozent in Wärme über und muss durch eine geeignete Kühlung soweit abgeführt werden, dass die Temperatur unter einem kritischen Niveau bleibt.
Welcher Prozessorkühler den besten Kompromiss aus hoher Kühlleistung und leisem Betriebsgeräusch bietet, haben wir anhand von 18 Modellen untersucht.
Deutlich hat sich in diesem Test die Heatpipe durchgesetzt, die sich in den letzten Jahren zum Transportmittel Nummer Eins für die thermische Energie im PC gemausert hat. Das bestätigen auch die zum Test eingereichten Modelle. Kaum ein CPU-Kühler kommt ohne die kleinen Röhren aus. Viele Hersteller schleifen die Heatpipes sogar plan an und nützen dies als Schnittstelle zwischen Heatspreader und Kühler. Somit wird die Wärme sofort von der CPU wegtransportiert und dementsprechend gekühlt.
Etwas verwunderlich: Über die Hälfte der getesteten Kühler werden im Turmformat angeboten. Schade eigentlich, denn im Gegensatz zu Turmkühlern lenken radialsymmetrische und Blockbauformkühler die Abluft auf die umliegenden elektronischen Bauteile auf dem Mainboard, um diese damit zusätzlich zu kühlen. Das ist kein unnötiger Luxus, denn die Spannungswandler und Spulen, die den Prozessor mit Strom beliefern, werden beim Betrieb mit den neuesten Prozessoren sehr heiß. 100 Grad sind bei schlechter Durchlüftung im PC-Gehäuse keine Seltenheit. Auch der Intel- Design-Guide fordert daher, dass CPU-Kühler zusätzlich zur Kühlung der Mainboard-Bausteine beitragen.
Sorgt der installierte CPU-Kühler nicht für die nötige Luftbewegung, sollte also zumindest ein zusätzlicher Gehäuse-oder Netzteillüfter in direkter Nähe zum CPU-Sockel eingebaut werden. Auch Arbeitsspeicher wird heute deutlich wärmer als vor ein paar Jahren. Fanden passive Kühlungen auf Speicherriegeln Ihren Platz früher nur in Bastlerkisten, gehören sie heute zur Standardausstattung. Coolermaster hat aus diesem Grund an den V10 einen zusätzlichen Lüfter seitlich angebracht. Dieser kühlt sowohl den Prozessor als auch die darunter liegenden Speicherriegel.
Wie die Kandidaten in Punkto Temperatur abschneiden und wie sich die Kühler im Test geschlagen haben, lesen Sie auf der nächsten Seite...
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 TEST: 18 CPU-Kühler von Noctua, Scythe, Zalman und Co. im Vergleich
- Teil 2
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