USB-Speicher satt

TerraMaster D5-300 im Test

Wir haben das TerraMaster D5-300 im Test. Das Festplattengehäuse kommuniziert über USB 3.0 und bietet Platz für bis zu fünf HDDs oder SSDs (3,5 und 2,5 Zoll).

Terra Master D5-300

© Terra

Das Terra Master D5-300

EUR 259,99

Pro

  • Viel Platz
  • Einfach bedienbares RAID-Manager-Tool
  • Leiser Betrieb

Contra

  • Laufwerksschienen sitzen etwas locker im Gehäuse
  • Knappe Anleitung nur als PDF in Englisch

Fazit

Das Gehäuse bietet viel Platz für externen, per RAID gesicherten Speicher. Trotz einfach bedienbarem RAID-Manager-Tool könnte TerraMaster noch etwas mehr Wert auf die Dokumentation seiner Hardware legen.
78,0%

TerraMaster bietet mit seinem USB-3.0-Leergehäuse D5-300 Platz für bis zu fünf 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Laufwerke. Entsprechende Befestigungsschrauben werden in ausreichender Menge mitgeliefert. Der Gehäuserahmen des D5-300 ist aus Metall, die fünf Laufwerksschienen bestehen aus Kunststoff und sitzen etwas zu locker im Gehäuse. Es gibt andere Hersteller von Multi-Bay-Gehäusen, bei denen trotz Plastikschienen nichts klappert.

Die unkomplizierte Einrichtung des Laufwerks erfolgt mit Hilfe eines englischsprachigen PDF-Handbuchs, das leider nur die nötigsten Infos enthält. Wenigstens eine kurze Erläuterung zu den verschiedenen RAID-Modi hätten wir hier schon erwartet. Der im Quick Installation Guide hinterlegte Link führte zu einem Online-Handbuch, das zum Testzeitpunkt leider nur in einer Englisch-Italienischen Mischversion verfügbar war.

Zur Konfiguration seines Laufwerks stellt TerraMaster auf seiner Homepage den "HD RAID Manager" für Windows und Mac OS bereit. Das Tool liefert Statusinformationen zu den internen HDDs und ermöglicht die Einrichtung verschiedener RAID-Typen. Für unseren Test haben wir vier identische 3,5-Zoll-Festplatten von Western Digital (WD Red WD40EFRX) als RAID-5 eingerichtet. Das Abschmieren einer internen HDD haben wir durch das Herausziehen eines der vier Laufwerke im laufenden Betrieb simuliert - während wir einen FullHD-Film am D5-300 abspielten. Der Film lief anstandslos ohne jegliche Unterbrechung weiter. Sobald wir die HDD wieder eingelegt hatten, begann die D5-300 sofort mit dem Rebuild des RAIDs.

So schnitt das Gehäuse ab

Programm
Galerie
USB-Speicher

Wir haben das USB-Festplattengehäuse TerraMaster D5-300 im Test. In dieser Galerie zeigen wir die Benchmark-Ergebnisse.

Im RAID-5-Verbund erreichen wir maximale, sequenzielle Übertragungsraten von 230 MByte/s beim Lesen und 182 MByte/s beim Schreiben. Zum Vergleich: Eine einzelne WD-Platte, die per USB-3.0-SATA-Adapter an unserem Testrechner angeschlossen war, kommt beim Lesen und Schreiben auf jeweils 158 MByte/s. Auch im HDTune-Benchmark schneidet das TerraMaster-Laufwerk im RAID-5-Verbund mit 194 MByte/s beim Lesen und 126 MByte/s beim Schreiben deutlich besser als ein Einzellaufwerk mit 114 und 107 MByte/s ab.

Das TerraMaster-Gehäuse wird über einen Knopf an der Frontblende ein- und ausgeschaltet. Im ausgeschalteten Zustand nimmt das Gerät noch etwa 1,5 Watt Leistung auf. Mit unseren vier 3,5-Zoll-Testplatten verbraucht das D5-300 im Leerlauf rund 21 Watt, was durchaus noch in Ordnung geht. Die beiden eingebauten Lüfter drehen leise und werden vom Arbeitsgeräusch der 3,5-Zoll-Laufwerke übertönt.

TerraMaster D5-300 - Daten

  • Preis: 250 Euro (Leergehäuse)  
  • Preis/Leistung: befriedigend
  • Speicher: max. 40 TByte mit 5x8-TByte HDDs, Einbau von 3,5- und 2,5-Zoll-HDDs möglich
  • Modi: RAID 0/1/3/5/10, JBOD, Single & Clone
  • Kabel: USB3.1-TypA-TypC, USB3.1-TypC-TypC
  • Garantie: 2 Jahre

Fazit

TerraMasters 5-Bay-USB-3.0-Gehäuse bietet viel Platz für externen, per RAID gesicherten Speicher. Der Wechsel eines Laufwerks funktioniert problemlos im laufenden Betrieb. Die Plastikschienen könnten allerdings etwas fester im sonst stabilen Metallgehäuse sitzen, zumal man für das D5-300 als Leergehäuse immerhin 250 Euro hinlegen muss. Trotz einfach bedienbarem RAID-Manager-Tool könnte TerraMaster noch etwas mehr Wert auf die Dokumentation seiner Hardware legen.

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