Testbericht

Teil 7: Notebooks: Hitzköpfe

Im Notebook-Vergleichstest der Ausgabe 12/2001 (ab Seite 142) war das Notebook von Fujitsu Siemens der leiseste Vertreter. Dabei hatte er allerdings thermische Probleme. Dies scheint das Markenzeichen der Amilo-Reihe zu sein: Auch in diesem Vergleich führt das Amilo M mit einer maximalen Bodentemperatur von 60,1 °C und einem Betriebsgeräusch von 29,9 dB(A) in beiden Bereichen.

Noch in zwei weiteren Bereichen hat das Amilo die Nase vorn. Die Betriebszeit ist mit 116 bis 114 Minuten die längste und das Gewicht mit 2848 Gramm das geringste in diesem Vergleichstest. Bei der Performance muss sich das Amilo dagegen mit dem letzten Platz zufrieden geben. Dies liegt nicht am Pentium-4-M-Prozessor mit 1,7 GHz, denn dieser ist für die restliche Konfiguration deutlich überdimensioniert. Ursache für die schwache Leistung im Applikations-Benchmark sind die mageren 128 MByte SDRAM, die sich der Prozessor mit der in den Chipsatz integrierten Grafikfunktion teilen muss.

Notebooks: Hitzköpfe

© Archiv

Fujitsu Siemens Amilo M Serie

Der VIA-Chipsatz hat die Grafikfunktion integriert und reserviert dafür bis zu 32 MByte vom Arbeitsspeicher. Die integrierte Grafik erreicht im 3DMark 2001 nur 853 Punkte, was für Office-Anwendungen ausreicht. Für Spiele ist dies zu wenig.

Aufwändige 3D-Animationen überfordern das Gerät. Standardanwendungen laufen flüssig. Auch die Anschlüsse und die Software sind auf Standard-Anforderungen ausgerichtet. Grundsätzliche Schnittstellen und Anschlüsse sind vorhanden. Nur ein Combolaufwerk für die mobile Datensicherung hat Fujitsu Siemens nicht eingebaut. Dafür findet sich ein Flash-Karten-Schacht, der SDCard, Memory Stick und Multimeda Cards lesen und beschreiben kann. Dieser Schacht erlaubt die schnelle Sicherung von Bilddaten auf das Notebook.

http://www.fujitsu-siemens.de

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