Testbericht

Teil 7: Komplettsysteme: Es muss nicht immer Kaviar sein

Von der Grafikkarte einmal abgesehen - hier hat sich HP für eine leistungsmäßig relativ bescheidene, aber dafür leise GeForce 7500LE entschieden - bietet der Pavilion eine durchaus interessante Ausstattung. Mit dem Athlon 64 X2 5000+ werkelt einer der schnellsten Prozessoren aus dem Testfeld in dem Miditower, unterstützt von 2 GByte DDR2-Speicher, die mit 400 MHz arbeiten.

Spitzenreiter ist HP bei der Auswahl der Festplatte: 500 GByte, wie sie die Samsung HD501LJ bietet, sind nicht nur unübertroffen, sondern bei den Rechnern dieser Preisklasse einzigartig. Dazu kommt ein DVD-Brenner, der Lightscribe unterstützt. Eigentlich kein Wunder, ist doch HP einer der Mitentwickler dieser auf dem Laser des Brenners basierenden Beschriftungstechnik. Ebenfalls auf der Haben-Seite sind die so genannte Media Drive Bay, die zur Aufnahme externer Festplatten mit entsprechender USB-Schnittstelle dient und der Kartenleser, der so ziemlich alles unterstützt, was derzeit an Datenspeichern auf Kartenbasis zu bekommen ist.

Komplettsysteme: Es muss nicht immer Kaviar sein

© Archiv

Hewlett-Packard Pavilion a650

Mäßig wird der Pavilion, wenn man ihn einschaltet und das Betriebssystem - es kommt Vista Home Premium zum Einsatz - startet. Da wäre zunächst die äußerst hartnäckige Forderung, sich bei HP zu registrieren. Prinzipiell ist gegen eine solche nichts einzuwenden, aber es sollte doch bitte die Möglichkeit, abzulehnen oder zumindest erneut gefragt zu werden, vorhanden sein. In den Tests zeigte der HP unterschiedliche Leistungen: Dank der flotten CPU kommt er mit Rechnungen a la Cinebench gut zurecht. Die Grafikleistung der 7500LE ist dagegen mäßig und für aktuelle und vor allem kommende 3D-Spiele nicht geeignet. Das größte Manko ist aber das instabile Verhalten von Windows. Sowohl der Internet-Explorer als auch der normale Explorer melden alle naselang, dass sie nicht funktionieren und erneut gestartet werden müssen. Das ging soweit, dass der letzte Messwert nicht im Netz gespeichertwerden konnte. Da nützt es auch nichts, dass der HP zu den leisesten Systemen im Test gehört.

FAZIT: Die vielen Fehlermeldungen kosteten das Testmodell einige Punkte. Bleibt zu hoffen, dass es nur eine Ausnahme ist.

Preis: 799,- Euro Punkte: 78 Gesamtwertung: gut

http://www.hewlett-packard.de

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