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Testbericht

Test: Externe Raid-1-Festplatten

PC Magazin


Guido Lohmann

23. Dezember 2008

Fantec DB-R35DUS-1

Von Fantec haben wir in [int:article,23265/] bereits das externe Laufwerk MR-35DUS2 getestet, das mit eSATA ausgestattet ist und einen direkten (Hot-Swap)-Zugang zu den eingebauten Festplatten bietet. Für diesen Test haben wir uns das nicht so üppig ausgestattete, dafür aber preiswertere und deutlich schlankere Modell in das PC-Magazin-Testlabor kommen lassen.

Wie alle getesteten Modelle unterstützt das Fantec die RAID Level 0 und 1. Auch das schlichte Zusammenfassen der beiden Festplatten zu einem logischen Laufwerk (Spanning) oder das separate Ansprechen unter zwei Laufwerksbuchstaben ist möglich.

Die Konfiguration gestaltet sich etwas umständlicher als bei den anderen Modellen: Der gewünschte Modus muss über Jumper, die sich im Inneren des Gehäuses befinden, festgelegt werden. Ein Eingriff, den allerdings auch ungeübte Bastler ohne Probleme vornehmen können. Das Gehäuse lässt sich leicht öffnen – sogar ein passender Schraubenzieher liegt dem Gerät bei.

Die Jumpereinstellungen sind vorsorglich auf der Platine vermerkt. Nur für den Fall, dass man das Handbuch oder die CD einmal verbummelt. Dort wird die Prozedur ausführlicher erklärt und es finden sich auch Informationen darüber, wie im Falle eines RAID-Ausfalls bzw. beim Versagen eines der Laufwarke vorgegangen werden muss. Die Leuchtdioden an der Vorderseite zeigen an, wenn ein Laufwerk defekt ist und um welches es sich handelt. Nach dem Austauschen stellt das Fantec den RAID-1-Verbund wieder her. Auch dieser Vorgang wird von einer LED angezeigt.

Titelthema Datenverlust vermeiden: Externe Festplatten mit RAID 1 im Test
Bild vergrößern 351 782 http://img1.magnus.de/Titelthema-Datenverlust-vermeiden-Externe-Festplatten-mit-RAID-1-im-Test-r351x782-C-def6e9d1-9472535.jpg Obwohl es im Vergleich zu den anderen Teilnehmern relativ schlank wirkt, sind die Festplatten auch im Fantec-Gehäuse nebeneinander untergebracht. Das erfordert eine gute Kühlung, was den Lüfter manchmal deutlich, aber nicht allzu störend rauschen lässt. Als Schnittstelle dient USB.

Obwohl es im Vergleich zu den anderen Teilnehmern relativ schlank wirkt, sind die Festplatten auch im Fantec-Gehäuse nebeneinander untergebracht. Das erfordert eine gute Kühlung, was den Lüfter manchmal deutlich, aber nicht allzu störend rauschen lässt. Als Schnittstelle dient USB.

Auf Backup-oder Synchronisationsprogramme muss man als Besitzer des Fantec verzichten oder selbst etwas kaufen. Vom RIBCleaner, bei dem wir nicht herausfinden konnten, was er eigentlich macht, abgesehen, legt Fantec keine Software bei.

Das einzige, was uns negativ auffiel, war das Lüftergeräusch, das beim exzessiven Zugriff auf die Platten – wie etwa bei unserem Test-parcours – nach einiger Zeit auftritt. Es ist zwar bei weitem nicht nervtötend, aber eben doch hörbar. Gut gefallen hat die Übertragungsgeschwindigkeit. Hier ermittelten wir bis zu 29 MByte/s im Schreiben und 32 MByte/s im Lesen. Für USB ist das durchaus akzeptabel – ob einem das in der Praxis reicht, hängt auch davon ab, wie die Platte eingesetzt wird.

Testprofil

FantecDB-R35DUS
www.fantec.de
190 Euro

Externe Festplatte

76 Prozent

Fazit:Wer auf Backup- oder Synchronisations-Software verzichten kann, findet in dem Fantec ein kleines und preiswertes Laufwerk mit verhältnismäßig guter Geschwindigkeit.

Testurteil
gut





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