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Testbericht

TEST: Farblaser-Multifunktionsgeräte von HP, Lexmark, Canon & Co.

PC Magazin


Oliver Ketterer

18. Februar 2010
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OKI MC360

Die Installationsroutine des Oki MC360 mit beiliegender DVD läuft zügig und ohne größere Probleme. Das Admin-Passwort (aaaaaa) wird allerdings benötigt, um dem Multi eine feste IP-Adresse geben zu können, und leider findet man es nicht im Setup-Guide. Auf der DVD finden sich diverse Software-Dienstprogramme, wie etwa das "Color Correct Utility" oder der "Template Manager". Diese Programme und Tools sind mitunter sehr hilfreich. Besonders der Template Manager gefällt aufgrund seiner zahlreichen Vorlagen, die sofort zum Ausprobieren animieren.

Farblaser-Multifunktionsgeräte im Test
Bild vergrößern 937 1073 http://img2.magnus.de/Farblaser-Multifunktionsger-te-im-Test-r937x1072-C-9257c3c3-9584699.jpg OKI MC360

OKI MC360

Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, muss man die Programme OmniPage SE4 und PaperPort 11 von ScanSoft installieren. Mit diesen erzielen wir ein annähernd fehlerfreies OCR-Scan-Ergebnis. Einen kleinen Haken gibt es aber dennoch: Im Test wollte der Oki keine Verbindung mit unserem Netzwerktestrechner herstellen, um den gewünschten Scanauftrag zu erledigen. Ohne eine direkte USB-Verbindung zu dem PC, an welchen der Scan geschickt werden soll, ist dies scheinbar nicht möglich.

Das OCR-Scannen mit OmniPage erfolgt über mehrere Schritte. Nach dem Absenden des Auftrags am Multifunktionsgerät wählt man am PC das Programm, welches die Daten erhalten soll, also in unserem Fall OmniPage. Danach müssen weitere Schritte bestätigt werden und schließlich kann man das Dokument als Textdatei speichern. Insgesamt ist diese Methode etwas umständlich, man schafft eine Seite aber in rund einer Minute.

Wenn es schneller gehen soll, kann man das Hot-Key-Tool einsetzen und eine Taste für einen bestimmten Scan belegen. Einseitige OCR-Dokumente schafft man dann in gut 45 Sekunden.

Im Gegensatz zu anderen Bedienkonzepten, wie sie beispielsweise Lexmark verfolgt, kann man am Display des Okis keine spezielle PC-Anwendung für einen Scan anwählen.

Beim Fotoscannen wäre etwas mehr Komfort wünschenswert, z.B. automatisches Bildausrichten und -zuschneiden. Dank eines USB-Anschlusses kann man auch PDF-Dokumente direkt auf einen Stick speichern. Andere Formate sind aber nicht möglich.

Die Druckqualität ist im Großen und Ganzen recht gut. Unser markiertes "e" wird nicht absolut präzise dargestellt, das Auge stört sich aber nicht daran. Weniger erfreulich ist die unvollständige Darstellung des Siemenssterns unseres Testsheets – aber das sind wir von Oki schon seit Jahren gewöhnt und wären eher überrascht wenn sich da doch mal Besserung einstellte.

Testprofil

OkiMC360
www.oki.de
700 Euro

Farblaser-Multifunktionsgerät

76 Prozent

Testurteil
gut
Preis/Leistung
befriedigend

Eine leichte Streifenbildung bei Grau- und Farbflächen haben wir festgestellt, dafür gefallen die farbigen Business-Grafiken aber sehr gut. Die Testfotos werden ordentlich, aber mit deutlichem Rotstich ausgegeben. Hier hilft aber mit Sicherheit ein Profilieren von Monitor und Drucker.

Entscheidende Punkte verliert der Oki beim Stormverbrauch. Mit ermittelten Stromkosten von knapp 67 Euro pro Jahr (simuliertes Büro-Szenario) verbraucht der MC360 von allen Testkandidaten am meisten.

Farblaser-Multifunktionsgeräte im Test 1 von 3

Farblaser-Multifunktionsgeräte im Test

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