Testbericht

Teil 4: Notebooks: Minimalisten

Das kleinste und leichteste Notebook ist das MP-XP7210DE von JVC. Es hat in etwa die Grundfläche eines DIN-A5- Blattes und wiegt nur 1067 Gramm. Dennoch ist es voll ausgestattet. Das Display weicht mit 16:9 vom üblichen 4:3-Format ab. Die Bildschirmdiagonale beträgt 8,4 Zoll und die Auflösung 1024 x 600 Bildpunkte. Die Darstellung ist klar und gut lesbar. Es ist mit maximal 162 cd/m2 auch das hellste Display in diesem Vergleich.

Nicht nur das Display ist von hoher Qualität, auch die Verarbeitung. Die Tastatur ist trotz der kompakten Abmessungen gut zu bedienen, und der Trackpoint übermittelt die Bewegungen exakt an den Mauszeiger.

Notebooks: Minimalisten

© Archiv

JVC MP-XP7210DE

Auch im Inneren setzt sich der hochwertige Eindruck fort. Neben einer 30 GByte großen Festplatte hat JVC 256 MByte Arbeitsspeicher verbaut. Für die Grafik ist die im Chipsatz SiS 630 integrierte Grafiklösung zuständig, die maximal 32 MByte Speicher vom Arbeitsspeicher abgreift. Für zügiges Arbeiten sorgt ein Intel Pentium III mit 800 MHz. Dieser und der verwendete Chipsatz sind maßgeblich für die guten Ergebnisse im SYSmark 2002 und im PCmark 2002 zuständig.

Alle Messwerte bewegen sich auf hohem Niveau. Dadurch ist das Notebook von JVC flexibel einsetzbar - auch bei Anwendungen, die zwischendurch nach höheren Leistungen verlangen. Auch die Ausstattung ist nahezu komplett. Neben Standards wie Modem und LAN finden sich USB und IEEE 1394. Nur eine Infrarot-Schnittstelle fehlt. Um einen Standard-Monitor mit DSub- Stecker anzuschließen, ist ein Adapter erforderlich.

Das mitgelieferte CD-ROM-Laufwerk wird über den PC-Card-Schacht angeschlossen. Das JVC-Notebook kann nicht nur Daten von einem CDROM oder der Festplatte lesen. Der eingebaute SD-Card-Slot bietet zusätzlich zum PC-Card-Slot weitere Funktionen und Speichermöglichkeiten. Ebenfalls gute Erweiterungsmöglichkeiten bietet das zweiteilige Akku- Konzept von JVC. Ein Akku ist fest mit dem Notebook verbunden. Dieser kann nur durch Entfernen einer Schraube ausgebaut werden. Ein zweiter Akku wird an die Rückseite des Notebooks angedockt. Mit beiden Akkus erreicht das Notebook eine maximale Laufzeit von 3:16 Stunden, mit dem integrierten Akku maximal 1:17 Stunden. Reichen die beiden mitgelieferten Akkus mit einer Gesamtkapazität von 3250 mAh nicht aus, kann der zweite Akku durch einen optional erhältlichen Hochleistungsakku getauscht werden.

Das JVC-Notebook überzeugt mit langen Betriebszeiten, guter Systemleistung und Verarbeitung. Der Einstiegspreis für das Basismodell ohne CD-ROM-Laufwerk ist mit 2199 Euro moderat. Sind die kompakten Abmessungen und die Funktionsvielfalt der primäre Kaufgrund, lässt sich Geld sparen: Das MP-XP3210DE kostet nur 1849 Euro. Dafür bekommt man an Stelle des Pentium III einen Mobile Celeron mit 650 MHz und nur eine 20-GByte- Festplatte, und statt Windows XP Professional ist die Home Edition installiert.

http://www.jvc.de

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