Testbericht

Teil 4: Notebooks: Hitzköpfe

Farb- und formfroh präsentiert sich das Gehäuse des Samsung T10. Es ist gut verarbeitet. Der Zugang zu den bescheidenen Erweiterungsmöglichkeiten ist jeweils durch eine Abdeckung im Boden möglich. Dadurch sind die beiden Speichersteckplätze und der Mini-PCISteckplatz erreichbar. Der Mini-PCISteckplatz ist mit dem Wireless-LANModul belegt. Von den beiden Speichersteckplätzen ist ein Steckplatz mit einem 256-MByte-DDR-RAM-Modul belegt.

Das DVD-CD/RW-Combolaufwerk, die 40 GByte große Harddisk und der Akku können ebenfalls einfach und schnell ausgetauscht werden. Das DVD-CD/RW-Laufwerk sitzt in einem Wechselschacht, der sich ohne Werkzeug ausbauen lässt, für den Austausch der Harddisk muss eine Schraube gelöst werden.

Notebooks: Hitzköpfe

© Archiv

Samsung T10

Der positive Eindruck bei der Verarbeitung setzt sich auch bei den Bedienungselementen und im Inneren fort. Anschlüsse, Taster und Regler sind gut platziert und leicht bedienbar. Alle Tasten der Tastatur sind gut erreichbar angeordnet - fast wie bei einer Standard-Tastatur. Nur der Cursor-Block ist sehr klein ausgefallen und erschwert die Bedienung ein wenig.

Im Inneren arbeiten ein Pentium 4- mit 1,7 GHz und ein Mobility-Radeon- 7500-Grafikchip mit 32 MByte DDRGrafikspeicher. Die Leistung dieser Kombination ist sehr gut und reicht für Anwendungen und nahezu alle Spiele. Nur die mittlere Transferleistung des DVD-CD/RW-Laufwerks passt nicht zum hohen Niveau der Hardware. Es erreicht mit 7936 KByte/s nur Mittelmaß. An Ausstattung liefert Samsung ein solides Basispaket für die Bild- und Videobearbeitung.

Anwendungen für Office fehlen jedoch. Auch bei den Anschlüssen werden nicht alle Anforderungen erfüllt: So fehlt eine Infrarot-Schnittstelle. Dafür sorgt Samsung für erhöhten Datenschutz. Im T10 eingebaut ist ein Fingerabdrucksensor, mit dem sich nicht nur der Zugang schützen lässt, es lassen sich auch einzelne Verzeichnisse per Fingerdruck verschlüsseln.

http://www.samsung.de

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