Testbericht

Teil 3: TFT-Displays: Schnelle Schalter

Belinea o.display 4_24

Ein 24-Zoll-Monitor mit Pivot-Funktion, regelbarem Overdrive für eine schnelle Reaktionszeit, HDMI-Anschluss und einem übersichtlichen und gut zu bedienenden OSD: So könnte ein Testsieger aussehen, wenn da die Defizite bei der Bildqualität nicht wären.

Denn das TN-Panel des brandneuen Belinea o.display 4_24" wide ist ungleichmäßg ausgeleuchtet und zeigt Defizite bei Farbreinheit und Kontrast bei hohen Blickwinkeln. Mit 230 Candela ist auch die maximale Leuchtdichte des Displays vergleichsweise gering. Dafür ist die Leistungsaufnahme mit 19 Watt für ein Display dieser Größe sehr niedrig.

TFT-Displays: Belinea o.display 4_24

© Archiv

Belinea o.display 4_24

Spitze ist der Belinea aus der o.linie bei den Reaktionszeiten: Mit der empfohlenen mittleren Stellung des regelbaren Overdrive schaltet der Monitor mit äußerst schnellen 5,7 ms.

Fazit

Kommt es hauptsächlich auf die Schnelligkeit bei Spielen an, dann ist der schicke weiße Belinea eine gute Wahl. Bei allen anderen Anwendungsbereichen hat der 24-Zöller von Hyundai die Nase vorn. Positiv istwieder der sehr moderate Energieverbrauch des 549 Euro teuren Belinea o.display 4_24" wide.

Preis: 549,- Euro Punkte: 60 Gesamtwertung: befriedigend Preis/Leistung: gut

Philips 22AW8

Geht es um das Aussehen, dann ist der 22-Zöller Philips 22AW8 die graue Maus unter den Monitoren im Testfeld. Aber der Monitor besitzt durchaus innere Qualitäten.

So ist seine Reaktionszeit mit durchschnittlich 17,8 ms und 6,5 ms beim ISO-Wert für ein Display ohne Overdrive recht schnell. Die maximale Leuchtdichte des TN-Panels im Philips ist mit 286 Candela vergleichsweise hoch und auch zwei Lautsprecher haben noch im kompakten Gehäuse Platz gefunden.

TFT-Displays: Philips 220AW8

© Archiv

Philips 220AW8

Dafür ist das Zubehör des 220AW8 spartanisch: Selbst ein DVI-Kabel fehlt im Lieferumfang des 319 Euro teuren Philips-Monitors. Kritik verdient auch das umständlich zu bedienende OSD. Denn dem Philips fehlt eine eigene Rücktaste für den Wechsel in eine höhere Menüebene. Zudem ist das OSD im Handbuch auf der CD nur äußerst knapp beschrieben.

Fazit

Für Spieler mit knappen Budget und wenig Sinn für Ästhetik ist der mit 319 Euro günstige und schnelle Philips keine schlechte Wahl. Bei der Bedienung sollte Philips aber nachbessern und ein DVI-Kabel sollte heute zum Lieferumfang gehören.

Preis: 319,- Euro Punkte: 59 Gesamtwertung: befriedigend Preis/Leistung: gut

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