Testbericht

Teil 3: Notebooks: Heißsporn

Das P10 von Samsung ist mit einem Verkaufspreis von 1799 Euro eines der teuersten Geräte in diesem Test. Dafür ist das P10 mit einem Gewicht von 2449 Gramm das leichteste Notebook im Vergleich zu den Testteilnehmern. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Neben zwei USB-Anschlüssen sind je ein IEEE 1394- und S-Video-Anschluss vorhanden. Für eine externe Maus oder eine externe Tastatur ist ein PS/2-Anschluss eingebaut. Und die Standards wie serieller, paralleler sowie ein Monitor-Anschluss fehlen ebensowenig.

Für ungetrübten Audiogenuss sorgt ein digitaler Audioausgang, der alternativ am Kopfhörerausgang bereitsteht. Für die mobile Kommunikation stehen neben einer Infrarot-Schnittstelle das integrierte Modem und der integrierte LAN-Adapter bereit.

Notebooks: Heißsporn

© Archiv

Samsung P10

Neben den umfangreichen Schnittstellen bietet das P10 gute Leistungswerte in allen Bereichen. Für ein Notebook sind die erreichten 4133 Punkte im 3DMark 2001SE gut und werden nur vom Vobis-Notebook übertroffen. Verantwortlich dafür ist der Mobile-Radeon- 7500-Grafikchip. Die Kombination aus 256 MByte Speicher und Intel-Mobile- Pentium-4- Prozessor mit 1,6 GHz kann sich erfolgreich im Applikationstest behaupten. 157 Punkte erreicht das Notebook im Test mit SYSmark 2002. Ebenfalls gute Leistungen bieten das DVD-CD/RW-Laufwerk und die eingebaute Festplatte mit 30 GByte Kapazität. An Stelle eines Diskettenlaufwerks hat Samsung ein USB-Flashdrive beigelegt, das den vermeintlichen Nachteil mehr als ausgleicht. Das Flashdrive bietet nicht nur mehr Platz als eine gewöhnliche Diskette, es ist auch wesentlich robuster.

Das P10 ist ein gelungenes Notebook, das mit guten Leistungswerten und sehr unfangreicher Ausstattung in guter Qualität ausgeliefert wird. Den Testsieg verfehlte das P10 nur sehr knapp zu Gunsten des Vobis-Notebooks. Dieses hat ein größeres Display und noch bessere Leistungswerte.

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