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TEST: Spiele-Notebooks gegen Gaming-PC - wer gewinnt?
Inhaltsverzeichnis
2/7
Gelegenheitsspieler
Einsteigerklasse bis 750 Euro
Nicht jeder PC-Spieler will für sein Vergnügen gleich vierstellige Beträge ausgeben. Und es gibt auch noch genügend Spiele, auch jüngeren Datums, die keine enormen Anforderungen an die Hardware stellen. Ein Beispiel dafür ist etwa das populäre Online-Rollenspiel World of Warcraft, für das auch schwächere Rechner noch vollkommen ausreichen.
Daher treten in diesem Duell ein Notebook und ein Desktop-PC an, die beide deutlich unter 1000 Euro kosten: Das 14,1-Zoll-Notebook GX400 von MSI für 750 Euro und der Desktop-Rechner AMD Phenom II X4 von PC Point Mannheim, für den 600 Euro über die Ladentheke gehen.
MSI GX400
Ein mobiler GeForce 9600GT qualifiziert das GX400 in den Augen von MSI zu einem Gaming-Notebook. Die mobile Variante des Nvidia-Chips verfügt über 32 Stream- Prozessoren und 256 MByte eigenen Grafikspeicher, kann aber noch zusätzlich bis zu 768 MByte des 4 GByte großen Hauptspeichers als Turbo-Cache für sich abzweigen. Zum Vergleich: Die Desktop-Variante des GeForce 9600GT kann mit 32 Recheneinheiten aufwarten.
Als Prozessor dient im GX400 ein Intel Core 2 Duo P7350 mit 2,0 GHz Taktfrequenz auf einen Mainboard mit Intel-PM45-Chipsatz. Die 320-GByte-Festplatte im 2,5-Zoll-Formfaktor ist für ein Gerät der 750-Euro- Preisklasse ordentlich dimensioniert, kann aber mit einer durchschnittlichen Datentransferate von 54 MByte/s nicht mit 3,5-Zoll-Desktop-Festplatten mithalten.
MSI GX400
Als zweites Laufwerk hat MSI einen DVD-Brenner eingebaut. Auch ein Cardreader und eine Webcam sind bereits vorhanden – Ausstattungsmerkmale, mit denen der PC von PC Point Mannheim nicht aufwarten kann. Auch in Sachen Kommunikation hat das Notebook die Nase vorn: Hier gibt es nicht nur einen GBit-LAN-Controller, sondern auch noch Wireless-LAN-N sowie Bluetooth.
Turbolader
Einige Leser werden sich noch an die Zeit der 286er-PCs erinnern, bei denen man die Taktrate des Prozessors mit einem Turbo-Schalter von 16 auf 20 oder von 20 auf 25 MHz umschalten konnte. Auch das MSI GX400 verfügt über eine Turbo-Taste. Mit ihr wird der Core 2 Duo P7350 von 2 auf 2,3 GHz übertaktet. Das bringt im 3DMark Vantage mit einem Sprung von 4054 auf 4613 Punkte im Performance-Modus ein Plus von etwa 12 Prozent. Im 3D-Rendering-Benchmark Cinebench R10 klettert die Punktzahl von 4054 auf 4613 Punkte.
Spielmobil
Mit seinem 14,1-Zoll-Display und einem Gewicht von 2,2 kg ist das MSI GX400 deutlich kompakter, als die meisten anderen Gaming-Notebooks, die oft mit 17- Zoll-Displays aufwarten und mehr als drei Kilogramm auf die Waage bringen. Wirklich mobiles Spielen ohne eine Steckdose in der Nähe ist mit dem MSI-Notebook nur bedingt möglich, bei Volllast ist der Akku nach 65 Minuten erschöpft.
Etwas besser sieht es bei mobilem Arbeiten aus: Im Mobile Mark hielt das Gerät 124 Minuten durch. Praktisch ist die Eco-Taste neben dem Turbo-Schalter. Mit ihr kann man zwischen verschiedenen vordefinierten Energiesparplänen wie Office, Filme oder Spiele wechseln.
Gaming-Duell: Die Unterklasse-Rechner in Bildern
1 von 5Gaming-Notebooks gegen Gaming-Desktops
MSI GX400
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 TEST: Spiele-Notebooks gegen Gaming-PC - wer gewinnt?
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4
- Teil 5
- Teil 6
- Teil 7

Kleines Spiel für zwischendurch

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