Testbericht TEST: Farblaserdrucker mit Netzwerkanschluss - einfach im Netzwerk drucken
Seite 2HP Color Laser Jet CP2025n
Der Laser Jet CP2025n fällt besonders durch zwei herausragende Eigenschaften auf. Erstens: Die Qualität der Fotoausdrucke ist außerordentlich gut – für einen Laserdrucker. An die Hochglanzausdrucke von Tintenstrahlern reichen unsere Druckproben nicht heran. Geht man sehr nahe ans Bild, sieht man nicht optimale Farbverläufe und den einen oder anderen Streifen. Betrachtet man aber einen Ausdruck als gerahmtes Foto an der Wand mit entsprechendem Abstand, so sind kaum mehr signifikante Unterschiede auszumachen.
Zweitens: Der Stromverbrauch ist – bezogen auf unser Test-Szenario – besonders niedrig. Der HP verursacht demnach für 7200 Ausdrucke lediglich Kosten in Höhe von 33,59 Euro pro Jahr bei einem angenommenen Strompreis von 15 Cent pro kWh. Mit 2,7 Cent für eine Monochromseite und 10,2 Cent für eine A4-Farbseite bei 15% Deckung sind die Folgekosten für dieses Gerät jedoch nicht besonders günstig.
Die Druckqualität beim Text und bei Office-Dokumenten gefällt gut. Farbverläufe sind bisweilen nicht ganz homogen und insgesamt wirken die Ausdrucke eine Spur zu dunkel, zu kräftig. HPs "Instant on Technology" liefert konstante "First-Page-Out"-Zeiten. Egal wie lange der Drucker geruht hat, die erste Seite liegt nach spätestens 19 Sekunden im Auswurf. Das ist nicht sonderlich schnell, aber dafür spart man eben bei den Energiekosten.
Testprofil
HPLJ CP2025n- www.hp.com/de
- 330 Euro
Farblaserdrucker
Weitere Details81 Prozent
- Testurteil
- gut
- Preis/Leistung
- befriedigend
Die Installationsroutine hat HP perfekt durchdacht und mit medialer Unterstützung inszeniert: Selbst Kunden, die noch nie einen Drucker in ihr Heimnetzwerk eingebunden haben, dürften keine Probleme haben. Die Videoanleitung erklärt das korrekte Entfernen der Transportsicherung, gibt Hinweise zur optimalen Aufstellung (es soll nicht im direkten Sonnenlicht sein) und führt den Anwender bis zum Ende der Installation. Sehr erfreulich: Die Installation läuft bis zur Anschlussfrage (USB oder Netzwerk) auch ohne nervige Zwischenfragerei ab. Das war nicht immer so bei HP.
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