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Testbericht TEST: 24-Zoll-TFTs im Labor - Mini-Preis für Monitor-Giganten

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Die Ergebnisse im Detail

Der Testsieg geht an den Samsung-Monitor SyncMaster 2494HM. Klavierlackoptik und Chromleiste vermitteln einen hochwertige Eindruck. Der massive schwenkbare Fuß besitzt eine um etwa 10 Zentimeter variierbare Höhenverstellung. Neben DVI und D-Sub besitzt der 2494HM auch einen HDMI-Eingang. Die Lautsprecher leisten vergleichsweise hohe 2x 3 Watt, klingen aber trotzdem dünn. Seitlich am Standfuß befindet sich ein USB-2.0- Hub mit zwei Anschlüssen, für den täglichen Gebrauch sind diese aber nur schlecht zu erreichen.

Am unteren rechten Bildschirmrand befinden sich deutlich beschriftete Sensortasten, die schon bei leichter Berührung ansprechen. Insgesamt überzeugt die Bildqualität des entspiegelten Samsung-Panels. Dank einer gleichmäßigen Schwarzdarstellung, auch an den Rändern, eignet es sich gut zum Ansehen von Filmen. Der Hersteller nennt zwar 309 Euro als unverbindliche Preisempfehlung, in der Regel ist das TFT aber vielerorts schon um 250 Euro zu bekommen. Dass ein sehr guter Monitor noch günstiger sein kann, beweist ViewSonic mit dem VX2433WM. Leichte Abstriche muss man bei der Ausstattung machen, so lässt sich das TFT etwa nur neigen, nicht aber in der Höhe verstellen.

LG W2442PA
LG W2442PA

Mit DVI, D-Sub, HDMI und eingebauten Lautsprechern zeigt sich der ViewSonic auf Anschlussseite aber gut ausgerüstet. Eine Overdrive-Schaltung sorgt zudem für schnelle Reaktionszeiten. Über das Bildschirmmenü lässt sich ihr Verhalten in drei Stufen varriieren.

Die Bildqualität ist insgesamt gut, die Farbdarstellung fällt aber etwas hinter den Samsung 2494HM zurück, sie wirkt fahler. Bei sehr dunklen Bildern können minimale Aufhellungen am Rand etwas störend wirken. Die Marke AOC ist hierzulande relativ unbekannt, mit dem 2434Pw möchte der Hersteller das ändern. Das Design des TFTs mit seinem schlanken und abknickbaren Monitorfuß fällt jedenfalls sofort ins Auge, gleichzeitig ist im Fuß auch eine Höhenverstellung integriert. Die vergleichsweise geringe Tiefe des Bildschirms hat seinen Grund: Als einziger Monitor im Test verwendet der 2434Pw ein externes Netzteil.

Wie beim 2494HM von Samsung sind auch hier Sensortasten am unteren Bildschirmrand untergebracht. Bei AOC sind diese aber nicht beschriftet, sodass der erste "Tastendruck" stets zum Blindflug wird. Erst nach der ersten Berührung werden entsprechende Symbole eingeblendet. In Sachen Bildqualität punktet der Monitor mit einer gleichmäßigen Helligkeitsverteilung und flotten Reaktionszeiten.

Quick-Info

BenQ V2400 Eco
Internet
www.benq.de
Preis
259,00 €
Preis/Leistung
gut
Weitere Details

79

Fazit:
Wer einen Monitor mit markantem Design und niedrigem Energieverbrauch sucht, liegt beim V2400 Eco richtig, zumal er eine gute Helligkeitsverteilung besitzt.

Ein Manko besitzt das Gerät aber doch: Es ist kein DVI-Anschluss vorhanden, als digitale Alternative steht nur ein HDMI-Anschluss parat. Nur wenige Grafikkarten besitzen allerdings so eine Schnittstelle. Man muss sich also mit einem entsprechenden DVI-auf-HDMI-Adapter behelfen, der aber nicht zum Lieferumfang gehört, oder auf den analogen D-Sub ausweichen. Ärgerlich, dass sich über HDMI das Seitenverhältnis des angezeigten Bildes nicht beeinflussen lässt. Bei BenQ stehen die Zeichen auf grün, zumindest was die Leistungsaufnahme betrifft. Mit maximal 28 Watt verbraucht der V2400 Eco deutlich weniger Strom als die anderen Geräte im Testfeld. Möglich macht es eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Diese sorgt zudem für eine sehr gute und gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung, wie die Testdaten aus dem Labor belegen. Nicht ganz optimal sind die Schaltzeiten bei geringen Helligkeitswechseln, weshalb das TFT für Gamer nicht unbedingt erste Wahl ist.

Wie AOC bietet auch BenQ nur D-Sub und HDMI als Schnittstellen, hier fehlt aber zusätzlich sogar das HDMI-Verbindungskabel. Wem die weiße Farbgebung des V2400 Eco nicht zusagt, kann auf das baugleiche Modell V2410 Ego in Schwarz ausweichen. Auch LGs Flatron W2442PA ist in zwei Varianten verfügbar: entweder mit silbernem oder mit schwarzem Bildschirmrahmen.

Quick-Info

LG Flatron W2442PA
Internet
www.lge.de
Preis
269,00 €
Preis/Leistung
befriedigend
Weitere Details

77

Fazit:
Der Flatron W2442PA ist für Spieler interessant: Die Reaktionszeiten sind sehr gut und dank der Höhenverstellung muss man auch beim Komfort kaum Abstriche machen.

Dieser ist an einem stabilen, dreh- und höhenverstellbaren Fuß befestigt. Allerdings lässt sich der Monitor nicht sehr weit absenken. Mindestens 15 Zentimeter trennen die Tischoberfläche von der untersten Bildschirmzeile, sodass der LG insgesamt sehr hoch steht. Mit HDMI und DVI-Eingänge stehen zwei digitale Eingänge zur Wahl. Dank sehr guter Reaktionszeiten ist der W2442PA für Spieler interessant.

Diese Zielgruppe dürfte sich an der ungleichmäßigen Ausleuchtung der Bildfläche weniger stören. Der Asus VH242H fällt im Vergleich zurück. Blickt man direkt von vorne auf den Bildschirm fällt seine inhomogene Helligkeitsverteilung ins Auge, die beim Blick von der Seite nicht besser wird. Mit den schlechtesten Reaktionszeiten im Testfeld ist das TFT für Computerspieler tabu.


Mit DVI- und HDMI-Eingang, internen Lautsprechern, Kopfhörereausgang sowie einem SPDIF-Ausgang zum Anschluss an eine externe Soundanlage zeigt sich das Asus-TFT allerdings gut ausgestattet.
Links & Tools zu diesem Artikel finden Sie unter www.pc-magazin.de/go/10011410

Quick-Info

Asus VH242H
Internet
www.asus.com
Preis
329,00 €
Preis/Leistung
befriedigend
Weitere Details

73

Fazit:
Die Bilddarstellung ist nicht perfekt, angesichts der guten Ausstattung und des derzeitigen Straßenpreises von nur 189 Euro ist der VH242H für Preisfüchse gut geeignet.

Test: 24-Zoll-TFTs

Test: 24-Zoll-TFTs

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