Testbericht

Teil 2: Notebooks: Hitzköpfe

Dell hat mit dem Inspiron 8200 den Testsieg errungen. Mit Werten wie 4872 Punkten im 3DMark-2001-Benchmark, einer Transferleistung der Harddisk mit 19429 KByte/s und des DVD-CD/RWCombolaufwerks mit 8317 KByte/s ist es in diesem Test ungeschlagen. Auch die Laufzeit ist mit den beiden Messwerten von 152 und 105 Minuten in dieser Leistungsund Größenklasse noch gut, die Dauer des netzunabhängigen Betriebs von maximal 2:32 Stunden gibt dagegen keinen Anlass zum Jubeln.

Lobenswert sind die Ladezeiten. Ist der Akku erst einmal leer, ist das Notebook in nur 67 Minuten wieder einsatzbereit, wenn es im ausgeschalteten Zustand geladen wird. Wird es während des Ladezyklus genutzt, verlängert sich die Ladezeit auf 112 Minuten, was in diesem Vergleich immer noch einen sehr guten Wert darstellt.

Notebooks: Hitzköpfe

© Archiv

Auch die Verarbeitung ist lobenswert. Das Layout der Tastatur ist vorbildlich und entspricht nahezu vollständig dem Vorbild einer Standard-Windows-Tastatur für einen Desktop PC. Lediglich eine Windows-Taste ist nicht auf ihrem angestammten Platz.

Vorbildlich ist auch die Kombination aus Touchpad und Accupoint. Abhängig von der Vorliebe des Benutzers kann der gewünschte Mausersatz gewählt werden. Beide Geräte arbeiten präzise. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die hohe Auflösung des sonst sehr guten Displays. Mit 1600 x 1200 Bildpunkten ist die Darstellung auf dem 15-Zoll-TFT doch ein wenig arg klein, wenn man die Standardeinstellung benutzt.

Alle denkbaren Schnittstellen und Funktionen sind im Testgerät integriert. Neben IEEE 1394 sind ein digitaler Audio- Ausgang und ein analoger Line-In ebenso vorhanden wie ein S-Video-Ausgang und ein Composite-Video-Ausgang. Für den mobilen Datenaustausch ist ebenfalls gesorgt. Neben einem integrierten Modem und einem lokalen Netzwerk ist auch Wireless LAN eingebaut. Für die Zukunft wünschen wir uns nur noch die Integration von Bluetooth oder USB 2.0.

http://www.dell.com

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