Testbericht

Technotrend TT-micro S855 HbbTV

Der Technotrend TT-micro S855 HbbTV besitzt nicht nur einen Doppel-Tuner, sondern auch die "Red-Button-Funktion", also das Internet-basierte HbbTV.

Technotrend TT-micro S855 HbbTV

© Video Homevision

Technotrend TT-micro S855 HbbTV

Pro

  • sehr gute Bildqualität
  • Doppel-Tuner

Contra

  • Bildschirmmenüs ein wenig gewöhnungsbedürftig
  • Tuner-Empfindlichkeit zu schwach

Etwas unscheinbar wirkt der neue Sat-Receiver von TechnoTrend. Doch seine kompakte Bauform sagt nichts über seine inneren Werte. Mit dem etwas sperrigen Namen TT-micro S855 HbbTV bietet der Sat-Empfänger viele Funktionen für besten HDTV-Genuss.

Mithilfe der USB-Schnittstelle wird das Gerät zum persönlichen Videorekorder. Dafür muss die externe Festplatte allerdings zunächst vom Receiver als Aufnahmemedium vorbereitet werden. Es sollten sich also keine Daten auf der Harddisk befinden, da diese vom TechnoTrend-Gerät gelöscht werden.

Ein einfaches Anstecken an den USB-Port, wie es oft bei der Konkurrenz der Fall ist, reicht hier nicht. Der S855 kann dennoch mit einem USB-Stick ohne Vorbereitung sofort arbeiten, allerdings dann nicht als Aufnahme-, sondern als Wieder-gabemedium. Das ist gut für Videos, Musik oder Bilder, die von einer anderen Quelle kommen.

Diese Trennung zwischen Aufnahme und Wiedergabe ist auch auf der mit sehr kleinen Tasten bestückten Fernbedienung vorhanden. Für die Wiedergabe von Fremdmaterial dient der "Media"-Knopf, während die "Archiv"-Taste die aufgezeichnete Sendung auf den Bildschirm holt.

Wie der Name des Receivers bereits vermuten lässt, ist das Gerät HbbTV-tauglich. Das heißt, per Druck auf die rote Taste der Fernbedienung kommt der erweiterte Videotext zum Vorschein. Ist der Receiver mit dem Internet verbunden, lassen sich dann auch die Mediatheken der bekannten Sender nutzen.

Als Web-Portal ist das Angebot von HD-Plus vorgesehen, das aber zum Testzeitpunkt noch nicht aktiv war, so dass wir hier keine genaueren Angaben machen können.

Bildschirm und Darstellung

Die Bildschirmmenüs des Receivers wirken ein wenig spartanisch. Auch die konsequente Rotgebung dürfte nicht jedermanns Sache sein. Warum aber die Menüs, die Infos und der EPG nicht den vollen Bildschirm nutzen, sondern am rechten Bildschirmrand kleben, dürfte das Geheimnis der Entwickler bleiben.

Ebenfalls ein wenig Übung braucht es, um Favoritenlisten anzulegen. Die Knöpfe der Fernbedienung sind doppelt belegt. So dient beispielsweise der Play-/Pause-Knopf zum Markieren eines Senders. Erst dann kann er in die gewünschte Liste übernommen werden.

Die Bildqualität kann sich sehen lassen und ist insgesamt "sehr gut" zu bewerten. Bei der Tuner-Empfindlichkeit könnte mehr Spielraum zur Verfügung stehen.

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