Testbericht

Teac MP-4000

Die EM steht an, was der Branche einen Boom an DVB-T-Portis bescheren wird. Ein Frühankömmling setzt die Messlatte hoch: Der MP-4000 von Teac ist ein Star in Finish und Performance.

Teac MP-4000

© Archiv

Die Antenne im Rücken: Passiv ist sie clever im Gehäuse des MP-4000 integriert, ausgezogen ist sie anwinkelbar und sorgt für stabilen Empfang.

AUSSTATTUNG: Das Gewicht des Teac liegt bei 130 Gramm, ein flaches, feines Stück Design, das einen auch bei schwachen Batterien nicht im Stich lässt. Denn im Vergleich zu seinem nunmehr wertlosen Verwandten von 2006 wird der MP- 4000 von einem Lithium-Polymer- Akku versorgt, der bis zu drei Stunden die DVB-T-Betriebsspannung hält (reiner MP3-Konsum: weit über zehn Stunden). Sollte der Porti nach frischer Kraft lechzen, muss nicht einmal eine Steckdose in der Nähe sein - ein Rechner, ein Notebook, eine Pufferbatterie, ein Solarsegel mit USB-Port könnte den Winzling wieder mit Saft versorgen (Kabel, aber auch USB-Netzteil im Lieferumfang).

Teac MP-4000

© Archiv

Die Antenne im Rücken: Passiv ist sie clever im Gehäuse des MP-4000 integriert, ausgezogen ist sie anwinkelbar und sorgt für stabilen Empfang.

BEDIENUNG: Das sind angenehme Äußerlichkeiten. Doch auch die inneren Werte stimmen. Teac hat schließlich einen guten Ruf zu verlieren. Der MP-4000 wird ?zwar? in Korea gebaut, liegt im Finish wie in der Performance deutlich über dem Niveau der vielen lieblosen Supermarkt-Portis. Das 3,5-Zoll- Display ist brillant und vor allem schnell. Zudem stimmt die Benutzerführung, der Sendersuchlauf listet in rund einer Minute alle verfügbaren Programme auf. Die Empfangsqualität ist stabil, die elegant ausziehbare, winkelbare Antenne hilft in vielen Grenzsituationen. Die eingebauten Lautsprecher klingen konstruktionsbedingt dünn aber brauchbar. Dass der einstige Ruhm als HiFi-Company auch heute noch etwas zählen soll, zeigt Teac, indem dem Set zwei In-Ohr-Hörer der gehobenen Fertigung beiliegen: keine Trostlos-Tröten, sondern anspruchsvolle Wandler. Das Engagement im Hörbaren ist sinnvoll - schließlich ist der MP-4000 auch ein gehobener MP3-Player, flankiert von einem guten FM-Tuner, der sogar Aufnahmen zulässt.

Drei Modelle sind greifbar, der interne Speicher macht den Unterschied und den Preis aus: 1 GByte (200 Euro), 2 GByte (250 Euro) und 4 GByte (300 Euro). Keine Qual der Wahl: Wer nur die EM in diesem Jahr auf der grünen Wiese verfolgen will, wenig Musik und kaum Filme im AVI-Format mitschleppt, der wird mit der Basisvariante mehr als glücklich. Und: Ein Schlitz für SD- und SDHC-Karten lässt viele Speicheroptionen nach oben offen.

Testergebnisse

Teac MP-4000
Teac
Ab 200 Euro

DVB-T & MP3-Porti

Weitere Details

Fazit

Testurteil
gut
Preis/Leistung
sehr gut
powered by
HomeVision

Fazit

Außen elegant, innen antrittstark: ein DVB-T-Porti der Edelklasse. Mit vielen Zugaben. Selbstverständlich: ein MP3- und AVI-Wandler. Nicht selbstverständlich: anspruchsvolle In-Ohr-Hörer im Lieferumfang.

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