Testbericht

Tamrac ZipShot Stativ TR406 - Camping-Stativ

Es ist klein, kompakt und handlich - das Tamrac ZipShot Stativ TR406. Damit zielt der Hersteller auf Reisende die auf ein Stativ nicht verzichten wollen.

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© Archiv

Dem Mobilitäsgedanken wird Tamrac mit gut 300 g mehr als gerecht. Das Zusammenbauen funktioniert schnell und leicht: Die Steckverbindungen auseinanderziehen, zusammenfalten und mit den zwei Gummibändern fixieren - fertig.

Das Stativ hat keine Kameraschnellwechselplatte - entsprechend ist die Montage der Kamera etwas umständlich, doch man kann die Stativkopfarretierung lösen und somit das Gewinde auch bei aufgebautem Stativ in den Kameraboden schrauben.

Trotz des Leichtgewichts steht das Stativ mit einer 1 kg schweren Spiegelreflex-Kamera relativ stabil auf dem ebenen Boden. Auf unebenem Terrain kann das Stativ nicht aufgebaut werden, da die einzelnen Beine nicht höhenverstellbar sind. Zudem ist der Stativkopf genau genommen nur in zwei Ebenen verstellbar: In der Horizontalen und in der Vertikalen. Die seitliche Neigung klappt nur um wenige Grade. Die Beine biegen sich schon beim Betätigen des Auslösers leicht durch. Entsprechend ist beim Fotografieren die Spiegelvorauslösung als auch Selbstauslöser schon fast Pflicht.

Fazit: Ein echter Stativersatz ist das Tamrac ZipShot nicht, doch es ist dennoch ein prima Begleiter auf Städtetouren. Die Einschränkung ist klar: Man muss seine Kamera beherrschen und darf keine spezielle Kameraposition erwarten. Genaugenommen ist es eine Kamerahalterung - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Download: Tabelle

www.zipshottripod.com

www.hapa-team.de

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