Testbericht

Strong SRT 7300 CI+

Der High-Definition-Receiver STRONG SRT 7300 CI+ ist das erste digitale HD-Satelliten-Empfangsgerät, das in Kombination mit dem HD Austria CI+ Modul vom TÜV Österreich nach ORF-Richtlinien zertifiziert worden ist.

Strong SRT 7300 CI+

© Hersteller

Strong SRT 7300 CI+

Pro

  • sehr gute Bildqualität

Contra

  • schlechtes Festplatten-Management
  • altbackene Bildschirmmenüs
  • lange Umschaltzeite

Ab September springen auch die österreichischen Privatsender auf den HD-Zug auf. Mit HD Austria kommen Puls 4 HD, ProSieben HD Austria, kabel eins HD Austria und Sat.1 Österreich HD auch in voller HD-Auflösung auf die TV-Schirme der Alpenrepublik. STRONG bietet mit dem SRT 7300CI+ den passenden zertifizierten Receiver. Zum Lieferumfang gehören das HD Austria CI-Plus-Modul sowie eine ORF Digital-Sat-Karte. Der Empfang von HD Austria ist für drei Monate gratis.

Der STRONG-Receiver kommt in Schwarz, in kompakter Bauform und mit einem blau leuchtenden Display an der Front, das nur Ziffern zeigt. Sendernamen werden nicht dargestellt.

Magere Ausstattung

Bei Ausstattung und Anschlüssen wurde gespart. Für HDTV ist die obligatorische HDMI-Buchse vorhanden. Ein Scart-Anschluss stellt die Verbindung zu älteren TV-Geräten her. Für den digitalen Ton steht ein Koaxial-Ausgang bereit. Die USB-Buchse, über die der Receiver zum Aufzeichnungsgerät wird, ist unter der Frontklappe untergebracht.

Die Aufzeichnung klappte problemlos. Leider kann der Receiver keine bereits aufgenommene Sendung wiedergeben, während eine Aufzeichnung läuft. Und Timeshift funktioniert nur dann, wenn nicht gleichzeitig aufgenommen wird.

Die Aufzeichnungen zu finden ist ein etwas umständliches Unterfangen. Ein Druck auf die Wiedergabe-Taste der Fernbedienung liefert nicht - wie bei anderen Geräten - eine Liste der Sendungen, sondern nur die oberste Stufe des Dateisystems der USB-Festplatte. Man muss sich nun durch die Ordnerstruktur hangeln, um in den DVR-Ordner zu gelangen, der die Liste endlich zeigt.

Ein weiteres Manko: Der Receiver spielt eine unterbrochene Wiedergabe nicht ab der letzten Position ab, sondern beginnt von vorne. So bleibt nur ein schnelles Vorspulen, um wieder an die Stelle zu gelangen, an der man die Wiedergabe angehalten hatte. Die Definition einer Vor-bzw. Nachlaufzeit fehlt ebenso. Beim Festplatten-Management besteht daher dringender Nachholbedarf.

Die Bildschirmmenüs sehen altbacken aus - wie aus einer Zeit vor HDTV. Die Icons wirken auf dem großen Flat-TV pixelig. Der EPG ist mager und die Info-Taste liefert statt Informationen zur laufenden Sendung nur solche über Satellit und Signalstärke. Letztere ist dank des hervorragenden Tuners mit 24 dBµV top. Wegen der langen Umschaltzeiten ist der SRT 7300 kein ideales Gerät für Zapper.

Mehr zum Thema

Samsung UE75HU7590L
75-Zoll-TV

Mit dem Samsung UE75HU7590Lgeht ein 4K-TV zum Preis von 7000 Euro ins Rennen. Wir haben den 75-Zöller im Test.
Sharp LC-70UD20EN
Ultra-HD-Fernseher

Sharp führt seinen ersten Ultra HDTV in Deutschland ein, video konnte den LC-70UD20EN bereits testen.
Samsung Smart TV
78-Zoll-TV

Das Flaggschiff der 8er-Serie von Samsung ist ein Gigant mit großem Curved-UHD-Screen: Wir haben den 78-Zoll-TV Samsung UE78HU8590 im Test.
Samsung UE65JS9590
Ultra-HD-Fernseher

Samsung setzt im neuen Topmodell Samsung UE65JS9590 jetzt schon auf Technologien, die das umsetzen. Wir haben den Ultra-HD-Fernseher im Test.
LG 55UF9509 - Test
55-Zoll-TV

90,0%
Der LG 55UF9509 gehört zur neuen LCD-TV-Serie von LG mit Doppeltuner. Wie glückt die Premiere? Wir machen den Test.