Testbericht

Steinberg Sequel 3

Mit Sequel 3, der neuesten Version von Steinbergs Einsteiger-Tonstudio, sollen Musikinteressierte schnell professionell klingende Titel produzieren können.

Steinberg Sequel 3

© Steinberg

Steinberg Sequel 3

Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, viele Funktionen erschließen sich jedoch erst nach Studium zumindest der zweiten Hälfte des über 130 Seiten starken Handbuches. Danach präsentiert sich die Software als gut bedienbare All-in-One-Lösung, die vor allem dank der neuen drei Software-Synthesizer endlich mehr klanggestalterische Möglichkeiten bietet. Neu ist auch die Unterstützung für Instrumente-Plugins nach dem neuen VST-3-Standard.

Allerdings liegen leider die meisten, auch kostenlos verfügbaren Software-Synthesizer noch im älteren VST-Plug-in-Format vor, zudem lassen sich auch die Effekte nicht erweitern. Dank der vielen mitgelieferten Samples, der editierbaren Synthesizer-Sounds, des mit eigenen Samples belegbaren Drumsynthesizers, Automations- und zahlreiche Audiofunktionen inklusive des hochqualitativen Timestretchings wird dennoch viel geboten.

Durch den Performance-Modus eignet sich das Tool auch für den Live-bzw. DJ-Einsatz. Die Steuerung externer MIDI-Geräte ist weiterhin nicht möglich, 96-KHz- und Mehrkanal-Unterstützung fehlen.

Fazit:

Sequel 3 bietet erstaunlich viele Möglichkeiten zu einem guten Preis, kommt jedoch nicht an die Erweiterbarkeit des identisch teuren Magix Samplitude Music Studios MX heran.

TESTURTEIL

Steinberg Sequel 3

79,99 Euro; www.steinberg.net

Betriebssysteme: Windows 7

Besonderheiten: 3 Software-Synthesizer, über 5000 Loops und Sounds, Performance-Mode uvm.

Gesamtwertung: gut 80 %

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