Test

Starcraft 2: Heart of the Swarm im Test

Kampagne oder Multiplayer-Gefecht? Starcraft 2: Heart of the Swarm führt die Geschichte rund um Kerrigan, Raynor und Mensk aus Wings of Liberty weiter. Wir haben das Add-on für Sie im Test.

Starcraft 2: Heart of the Swarm im Test.

© Blizzard Entertainment

Starcraft 2: Heart of the Swarm im Test.
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EUR 16,06

Pro

  • Schwierigkeitsgrad wählbar
  • Atmosphäre, Videosequenzen

Contra

  • kurze Spielzeit
  • ständiges Daten-Streaming

Fazit

Wer bereits Starcraft: Wings of Liberty gespielt hat, sollte sich Heart of the Swarm nicht entgehen lassen. Für Strategie-Spiele-Fans ist Starcraft ebenfalls sehr zu empfehlen. Mit 12-15 Stunden Spielzeit ist der Umfang der Singleplayer-Kampagne zwar nicht allzu groß, der Multiplayer entschädigt jedoch dafür.

Starcraft 2: Heart of the Swarm im Test: Das neue Blizzard-Spiel fängt dort an, wo das Hauptspiel Wings of Liberty aufgehört hat. Daher ist es ratsam, zuerst Wings of Liberty durch zu spielen, bevor das Add-on gestartet wird. Kennt man bereits die Geschichte des Hauptspiels, wird man von der beeindruckenden Videosequenz zu Beginn von Heart of the Swarm sofort wieder in die Welt von Starcraft gesogen.

Anders als im Hauptspiel, in dem man sich noch vorrangig auf Seiten der Terraner befand, steht Heart of the Swarm ganz im Zeichen der Königin der Klingen, Sarah Kerrigan, und ihrem Zerg-Schwarm. Zu Beginn gibt es eine gut in das Setting eingebaute Tutorial-Mission, welche Einsteigern die grundlegenden Befehle und Kommandos erklärt.

Das Herz des Schwarms

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über Kerrigan und befehligt somit ihren Zerg-Schwarm. Zunächst heißt es also, die Basis auszubauen, neue Zerg zu erschaffen, die Basis zu verteidigen und angreifenden Gegnergruppen den Gar auszumachen. Zusätzlich gibt es in beinahe jeder Mission neue, wählbare Einheiten, welche speziell für bestimmte Situationen geeignet sind. So verfügen die kleinen Zerglinge zwar über wenige Trefferpunkte, sie können aber sehr schnell und mit wenigen Ressourcen erschaffen werden. Ein Hydralisk ist dagegen zwar teurer, verfügt aber über mehr Leben und kann aus der Entfernung angreifen. Bei der Erstellung der Zerg-Armee ist somit Taktik gefragt und das Anpassen an Missionsziel, Gegnertruppen und Umgebung zu berücksichtigen.

Bildergalerie

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Galerie

Die eigene Basis muss gegen angreifende Gegner verteidigt werden. Hierbei ist die Art des Angriffs entscheidend. Sind es Bodentruppen oder…

 

Evolution leicht gemacht

Apropos Anpassen: Verschiedene Einheiten können bei Starcraft 2: Heart of the Swarm über Evolutionsmissionen mit neuen Fähigkeiten ausgestattet werden. Hier bekommt der Spieler zwei Fähigkeiten zur Wahl. Nach einer kurzen Mission - pro neue Fähigkeit - muss eine endgültige Entscheidung gefällt werden. Soll der Berstling Klippen überwinden oder sich beim Tod in zwei kleine Exemplare teilen? Leider sind diese Evolutionen die einzigen Entscheidungen, die der Spieler treffen muss.

Hauptfigur Kerrigan bekommt ebenfalls in regelmäßigen Abständen neue Fähigkeiten. Diese können jedoch vor jeder Mission geändert werden, um sich besser für das Missionsziel zu wappnen. Ist eine Mission dennoch einmal nicht zu schaffen, kann der Spieler jederzeit zwischen vier Schwierigkeitsstufen wählen.

In aufwendig inszenierten Videosequenzen wird die Geschichte um Kerrigan zwischen den Missionen weiter erzählt. Diese ist zwar nicht so tiefgründig wie bei vielen anderen Spielen - in einem Strategiespiel wurde jedoch selten so viel Wert auf die Hintergrundgeschichte und die Charaktere gelegt. 

Singleplayer-Streaming und Multiplayer-Gefechte

Ein Kritikpunkt ist, besonders für langsamere Internetverbindungen, dass bei jeder Mission Spieldaten gestreamt werden. Dies kann sich mitunter auf die Ladezeiten und die Spielbarkeit auswirken, da jedesmal rund 150 MB heruntergeladen werden müssen.

Anstatt mit Kerrigan die Kampagnen durch zu spielen, kann man seine Kräfte gegen andere Spieler messen. Hierbei stehen alle drei Rassen (Terraner, Protoss, Zerg) sowie alle Einheiten zur Verfügung. Der Multiplayer macht Spass, ist aber auch wesentlich stressiger als der Kampagnen-Modus - menschliche Gegenspieler warten nämlich nicht, bis man in aller Ruhe seine Basis aufgebaut hat.

 

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