Testbericht

Spiele: Two Worlds 2

Muskeln, Schwerter, Drachen und Co. sind die Zutaten zu Two Worlds 2, einem Rollenspiel aus Polen. (Claudia Zwecker)

spiele, test, Two Worlds 2

© PC Magazin

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Rollenspiel:

Two Worlds 2

twoworlds2.com

39,99 Euro

Am Anfang wählt man keine statischen Klassen oder Fähigkeiten, auch kein Geschlecht oder Volk, sondern startet mit festgelegten Grundwerten auf Stärke, Durchhaltevermögen und Präzision. Die Charaktererstellung beschränkt sich auf Statur, Frisur und Gesicht. Ähnlich wie bei World of Warcraft gibt es so genannte Fertigkeitsbäume.

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Spiele: Two Worlds 2

Anhand dieser sechs Fertigkeitsbäume kann man seine Rolle zwischen Krieger, Waldläufer, Assassine oder Magier wählen, die man erst nach dem Level-Aufstieg frei gestalten kann. Bis zum eigentlichen Spiel dauert es zwar etwas, aber während der Flucht aus der Burg erlernt man die Grundlagen der Steuerung. Diese Flucht wird, bis auf den zu leicht anmutenden Fall von Gandohars rechter Hand, gut inszeniert und macht durchaus neugierig, zumal die Präsentation technisch sehr schön ist.Two Worlds 2 erfüllt die meisten Voraussetzungen, um als ein gutes Open-World-Rollenspiel durchzugehen, auch wenn man sich nicht so frei bewegen kann wie einst im Vorgänger. Aber das ist keineswegs ein Nachteil und stört nicht weiter. Was allerdings stört, ist die unnötig kompliziert umgesetzte Steuerung. Auch die KI der Gegner wirkt noch nicht ganz ausgereift und die Gestik der Figuren sehr statisch. Dies ist sowohl beim Protagonisten als auch bei den restlichen Charakteren bemerkbar und erinnert an die Steifheit der Figuren in JoWoods aktuellem Gothic oder in Risen.Leider liegt auch die Mimik weit unter dem Niveau eines MassEffect, zumal die Gespräche selten lippensynchron ablaufen. Aber allein die Vielfalt an Quests und das tolle Charakter-, Magie und Schmiedesystem machen dieses Spiel empfehlenswert für Rollenspieler und Fantasy-Liebhaber. Die Grafik ist zwar nicht so gut wie die in Gothic 4, aber durchaus ansehnlich und deutlich besser als in Risen. Sehr gut gemacht sind die Physikeffekte.Wie schon Two Worlds setzt auch der Nachfolger auf die Internet-Aktivierung, was nicht allzu lästig ist. Solange man die Hardware nicht verändert, kann man das Spiel beliebig oft installieren. Wer kein Internet hat, kann Two Worlds 2 im Gegensatz zu anderen Titeln alternativ über eine Telefonnummer freischalten. Wer Risen oder Oblivion mochte und ein paar Bugs verzeihen kann, darf gerne zugreifen. Aber Vorsicht: Suchtgefahr!

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