Testbericht

Spiele: Tron

Retro-Flashback: Tron Evolution dient als Brücke zwischen dem ursprünglichen Film aus dem Jahr 1982 und der Fortsetzung, die gerade in die Kinos kommt. (Claudia Zwecker)

spiele, test, tron

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Spiele/Action:

Tron

disney.de 

29,99 Euro

Bei Tron spielt man vier Szenen aus dem gleichnamigen Film nach: Lichtradrennen, Panzerjagd, Sprung in die Schnittstelle oder Infiltrierung des Master-Control-Programms. Dies sind die vier Abschnitte, die man nach dem Tutorial frei wählen kann. Sind diese vier erledigt, geht alles wieder von vorne los.

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Spiele: Tron

Das einzig Positive an diesem schlecht geklonten "Cyber Prince of Persia"-Spiel ist, dass man den Zusammenhang zwischen den beiden Filmen mitbekommt.Beim Installieren geht allerdings die Misere schon los. Mit insgesamt vier Kopierschutzverfahren ist man schon halb entnervt, bevor das Spiel überhaupt losgeht. Für die Online-Aktivierung ist erst mal eine Online-Verbindung notwendig, danach wird man aufgefordert einen endlos langen Schlüssel einzugeben und wenn man glaubt, dass es endlich losgeht, muss man sich erst noch bei Windows Live registrieren und anmelden, damit der Spielstand gespeichert werden kann.Das nächste Hindernis kommt, wenn man die Auflösung ändern will. Scheinbar ist dieses Spiel eine Eins-zu-eins-Portierung vom Xbox-Spiel, denn eine höhere Auflösung als 1680x1050 gibt es nicht. Auch das Tutorial weist auf eine Portierung hin: Disney hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, Tastatur-Befehle zu integrieren, stattdessen sind die Xbox-Kürzel angegeben.Die Steuerung und die Kameraführung trüben den Spielspaß weiter. Auch die Synchronisation der Stimmen ist sehr merkwürdig: Bei manchen Charakteren gibt es gleich mehrere verschiedene Sprecherstimmen. Das wäre nicht so schlimm, würde die Stimme nicht mitten im Dialog wechseln.Grafisch ist das gesamte Spiel völlig veraltet. Gesichter wirken unnatürlich (eckige Nasenlöcher gibt es schon lange nicht mehr), so manche Textur ist gering aufgelöst und an visueller Abwechslung mangelt es komplett. Disney hätte das Geld, das für die Kopierschutzverfahren ausgegeben wurde, lieber in eine aktuelle Grafik-Engine investieren sollen.Dafür sind die Systemanforderungen nicht allzu hoch. Das verwundert aber auch nicht weiter, da die Unreal Engine schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Zudem dominiert die Farbe Blau das gesamte Spiel, was anfangs noch hübsch aussieht, mit der Zeit aber eintönig wird.

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