Testbericht

Spiele: Homefront

Wir schreiben das Jahr 2027. Amerika, wie wir es kennen, existiert nicht mehr. (Claudia Zwecker)

Spiele, test, Homefront

© PC Magazin

Spiele, test, Homefront

Egoshooter:

Homefront

thq. de

49,99 Euro

Die Infrastruktur ist zerstört, das Militär zerschlagen und von den früheren Verbündeten verlassen. Was einst riesige Städte und belebte Wohnsiedlungen war, bietet jetzt ein Szenario aus trister Landschaft, mit von Mauern umgebenen Städten und verlassenen Häusern.

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Spiele: Homefront

Das Land steht unter Besatzung der mit Atomwaffen ausgerüsteten Großen Koreanischen Republik. Die USA ist nun zu einem Polizeistaat geworden, in dem Highschool-Sportstadien als Gefangenenlager und Einkaufszentren als Garagen für Panzerfahrzeuge dienen. Nachdem man von den Koreanern gefangen und durch den Widerstand befreit wurde, tritt man bei Homefront der Widerstandsbewegung bei und kämpft gegen eine überwältigende Militärmacht für die Freiheit aller.Die Macher vom Ego Shooter, Homefront, Kaos Studios, sorgen für eine geniale Atmosphäre. Alles ist stimmig, von der Landschaft bis hin zum Sound, Kino-Erlebnis pur. Manche Passagen erinnern stark an Call of Duty Modern Warfare. Das Spiel bietet eine gute Mischung aus Call of Duty MW und Battlefield 2.Leider ist das gesamte Spiel in Sachen Grafik über alle Maßen völlig veraltet, ähnlich dem Niveau von Crysis - Teil 1 wohlgemerkt.Gesichter wirken unnatürlich, so manche Textur ist gering aufgelöst und an visueller Abwechslung mangelt es komplett. Die meisten Spielehersteller übertreiben es mit den Bloom-Effekten (Lichteffekten), doch Kaos Studios setzt noch eins drauf: Bei starker Sonneneinstrahlung glänzen Gesichter, Waffen und Kleidungsstücke, als wären sie verspiegelt. Auch die KI lässt zu wünschen übrig. Gegner versuchen zwar, nicht getroffen zu werden und verstecken sich, aber wirft man eine Granate in ihre Richtung, stört es sie zumeist wenig und sie bleiben einfach stehen.Wie auch bei Call of Duty wird man bei den Kampagnen von Homefront durchgehend auf Trab gehalten. Die sieben Missionen sind vollgeladen mit Schlachten, Sensationen und Wendungen. Leider, leider, nach gerade einmal drei bis vier Spielstunden sieht man den Abspann.Das ist es einfach nicht Wert: Zwar hat man in der kurzen Zeit viel erlebt, trotzdem stellt sich ein Gefühl von Enttäuschung ein und man trauert seinen rund 50 Euro nach. Ein ähnliches Szenario bekommt man bei Call of Duty - Modern Warfare 2, jedoch einfach mit mehr Inhalt!

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