Testbericht

Spiele: Black Mirror 3, Breach

PC Magazin hat für Sie die beiden Spiele Black Mirror 3 und Breach getestet. Eine Zusammenfassung finden Sie unten. (Claudia Zwecker)

Spiele, test, Black Mirror 3, Breach

© PC Magazin

Spiele, test, Black Mirror 3, Breach

Horror-Adventure:

Black Mirror 3

blackmirror-game.de

31,49 Euro

Black Mirror ist eine Fortsetzung, die sehr stark auf die Ereignisse und die Handlung der Vorgänger aufbaut.

Spiele, test, Black Mirror 3, Breach

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Spiele: Black Mirror 3, Breach

Wer das sehr gut gemachte Spiel zocken möchte, sollte daher am besten zuerst den seinerzeit wegweisenden ersten Teil spielen und anschließend den zweiten. Denn wer direkt mit Teil 3 in die Horror-Adventure-Reihe einsteigt, versteht zu Beginn nur "Brandstifter".Black Mirror 3 setzt sieben Minuten nach dem Schluss des Vorgängers ein. Dies war auch zu erwarten, denn das Ende von Black Mirror 2 war so offen wie ein Scheunentor und praktisch die Einleitung zum dritten Teil.Rätsel und Handlung sind sowohl in der zweiten und nun auch in der dritten Episode stark verbessert worden. Leider wirkt die immer noch spannende Geschichte jetzt nicht mehr ganz so dramatisch - ist ja alles schon bekannt. Hier fehlen einfach neue Impulse. Überwiegend gute Sprecher und passende Musik ergänzen die sauber gerenderte, düstere Grafik. Nur selten leidet die dichte Atmosphäre und zwar immer dann, wenn lieblos gemachte Videos eingespielt werden, die ziemlich unfertig wirken.Alles in allem ist Black Mirrow 3 ein Adventure-Schwergewicht, an dem Genre-Fans ihre helle Freude haben werden.

Shooter:

Breach

store.steampowered.com

14,99 Euro

Mit Breach hat Atomic Games einen interessanten Online-Shooter für den schmalen Geldbeutel produziert.

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Spiele: Black Mirror 3, Breach

Dieser ist für zirka 15 Euro über Steam oder Xbox Live Arcade erhältlich. Wer sich an War Monger (Nvidia PhysX Demo Shooter) erinnern kann und dieses Spiel mochte, wird sich bei Breach wohlfühlen.Das Hauptaugenmerk dieses Spiels liegt darin, dass man sich durch Zerstörung der Spielumgebung taktische Vorteile verschafft. Es macht richtig Spaß, einen Camper (Scharfschützen) mit einem gezielten Schuss aus der Panzerfaust in die Tiefe stürzen zu lassen.Neben der Möglichkeit, die weitläufigen Spielumgebungen nachhaltig in Mitleidenschaft zu ziehen, kann man auch zwischen verschiedenen Rollen wählen, Erfahrungspunkte sammeln (ähnlich wie bei Call of Duty) und die Ausrüstung modifizieren. Leider gibt es nur fünf Maps, von denen sich zwei lediglich dadurch unterscheiden, dass Tag und Nacht vertauscht sind. Immerhin sind die Einsatzorte sehr weitläufig.Weitaus schlimmer waren im Test die häufigen und oft massiven Lags, die vermutlich an der schlechten Verbindungsqualität mancher Server lagen. Anders als üblich zeigt Breach bei der Serverübersicht keine Ping-Zeiten an. Auch die audiovisuelle Darbietung könnte besser sein. Destruktive Naturen und Taktiker werden an Breach viel Spaß haben - und das für 15 Euro. Call of Duty Qualität bekommt man allerdings nicht.

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