Notebook

Sony Vaio Fit Multi-Flip 15 im Test

Wir haben für Sie den neuen 15,5 Zoll Multi-Flip Vaio von Sony getestet.

Vaio,sony,Fit Multi-flip 15,Test

© Sony

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Pro

  • hochklassiges und hochauflösendes Display
  • Tablet-Funktion durch Origami-Trick (180-Grad Schwenkung)

Contra

  • keine schnelle SSD
Vielversprechend

Auf den ersten Blick sieht das VAIO Fit multi-flip 15A (SVF15N1Z2EB) von Sony aus wie ein flaches, aber sonst ganz normales 15,5-Zoll-Notebook der Oberklasse. Auf den zweiten Blick fällt der relativ dicke Display-Deckel auf. In ihm verbirgt sich ein Klappmechanismus, mit dem das Display wie bei einem Origami-Trick um 180 Grad geschwenkt werden kann, um so das VAIO in ein Tablet zu verwandeln. Die Displayposition ist mit einer Verriegelung gesichert und für Filmfans wurde ein Magnet für eine Standposition verbaut.

Der Vorteil dieser Konstruktion liegt darin, dass die Tastatur immer am Gerät bleibt und folglich auch keine eigene Energieversorgung benötigt. Die zweite Besonderheit ist das exzellente IPS-Panel mit einer sehr hohen Auflösung von 2880 x 1620 Pixeln, das allerdings bei hellem Sonnenlicht stark spiegelt.Im Display ist noch ein N-Trig-Digitizer untergebracht. Dieser sorgt dafür, dass der Screen nicht nur mit den Fingern, sondern auch noch mit einem präzisen Stift bedient werden kann. Passende Apps für die Stiftbedienung sind von Sony vorinstalliert. Mit einem Gewicht von 2,2 kg ist das Fit dafür gedacht, im Tablet-Modus auf dem Tisch oder auf den Knien abgelegt zu werden.

Für die Rechenleistung ist bei dem 1450-Euro-Notebook ein Intel Core-i7-4500U zuständig, für eine schnellere 3D-Grafik steht der CPU eine Nvidia GeForce GT 735M als GPU zur Seite, die für spieletaugliche 6494 Punkte beim 3DMark Cloud Gate sorgt. Etwas magerer fällt das Ergebnis beim PCMark 7 mit 3347 Zählern aus.

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© Sony

Origami: Der Touchscreen kann um bis zu 180 Grad geschwenkt werden, um das Gerät in ein Tablet zu wandeln.

Denn in dem flachen Aluminiumgehäuse mit Kunststoffunterseite steckt keine schnelle SSD, sondern als Massenspeicher dient eine deutlich langsamere Hybrid-HDD mit einem Terabyte Kapazität und nur 16 GByte Flash. Die Akkulaufzeit ist mit 182 Minuten im PCMark 8 nur befriedigend, in der Praxis kommt man mit einer Akkuladung etwa fünf Stunden weit. Der Lüfter machte sich im Test nur bei hoher Last bemerkbar. Zu den Highlights gehört auch die hohe Verarbeitungsqualität und das wertige Gehäuse. Das Keyboard besitzt ein gutes Layout, der Tastenhub ist recht kurz. Unter den Schnittstellen findet sich auch ein Gbit-LAN-Port und drei USB-3.0-Anschlüsse.

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