Testbericht

Sony Tablet P im Test

Das Problem mit gängigen 10-Zoll-Tablets ist, dass man sie nicht einfach in die Jackentasche stecken kann. Auf der anderen Seite sind 7-Zöller für viele Anwender schlicht zu klein.

Sony Tablet P, tablet, pc

© Hersteller/Archiv

Sony Tablet P, tablet, pc
EUR 766,20

Pro

  • vielseitige Software mit vielen Apps

Contra

  • telefonieren nicht möglich

Fazit

Das Sony Tablet P ist innovativ und kompakt, aber bei einigen Apps problematisch. Der interne Speicher ist zu klein und der Preis mit 599 Euro sehr hoch. Trotzdem ist das Tablet P ein faszinierendes Konzept.
80,0%

Sony hat daher mit dem Tablet P ein faltbares Gerät entwickelt, das zwei Touchscreens mit jeweils 5,5 Zoll und 1024 x 480 Bildpunkten Auflösung kombiniert. Zudem sind die beiden brillanten Displays des 366 Gramm leichten Tablet P im zugeklappten Zustand geschützt. Als OS nutzt Sony beim Tablet P Googles Android 3.2. Im Prinzip können Apps über beide Screens verteilt ausgeführt werden, nur eben mit einem einige Millimeter breiten Steg in der Mitte.

Das funktioniert beim Browser oder bei Google Maps sehr gut, andere Apps wie der Google Marketplace oder viele Spiele laufen aber nur auf dem oberen Screen. Die Sony-eigenen Programme wie die Favoriten-App, der Musik- und Video-Player oder der Playstation-1-Emulator nutzen das obere Display für die Darstellung der Inhalte und den unteren für die Navigation. Auch das virtuelle Keyboard erscheint hier und erlaubt eine bequeme Texteingabe.

Sony Tablet P, tablet, pc

© Hersteller/Archiv

Das Tablet P ist klein genug, um in einer Jackentasche Platz zu finden und gerade einmal 366 Gramm leicht.

Für den Sony-eigenen E-Book-Reader nutzt man das Tablet in Hochkant-Ausrichtung, jeweils zwei Seiten erscheinen nebeneinander wie in einem Buch. Praktisch ist auch die DLNA-App für den Zugriff auf Streaming-Server, Musik und Videos kann man auch über die Unlimited-Dienste von Sony bekommen. Für Datenverbindungen stehen beim Testgerät WLAN-N und Bluetooth bereit.

Während es an der Performance des mit einem Nvidia Tegra 2 bestückten Tablet P nichts auszusetzen gibt, ist der Flash-Speicher mit nur vier GByte arg knapp bemessen, kann aber mit einer MicroSD-Karte erweitert werden. An Schnittstellen steht nur eine Micro-USB-Buchse bereit. Die eingebauten Lautsprecher klingen dünn, man nutzt besser die Kopfhöhrer.

 

TESTURTEIL

Sony Tablet P

599 Euro; www.sony.de

Prozessor: Nvidia Tegra 2

Display: 2 x 5,5 Zoll (1024 x 480 Bildpunkte)

Speicher: 1 GByte RAM, 4 GByte Flash

Abmessungen: 180 x 79 x 20 mmGByte

Gesamtwertung: gut 80 %

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