
Sony Tablet P im Test
Das Problem mit gängigen 10-Zoll-Tablets ist, dass man sie nicht einfach in die Jackentasche stecken kann. Auf der anderen Seite sind 7-Zöller für viele Anwender schlicht zu klein.
Das funktioniert beim Browser oder bei Google Maps sehr gut, andere Apps wie der Google Marketplace oder viele Spiele laufen aber nur auf dem oberen Screen. Die Sony-eigenen Programme wie die Favoriten-App, der Musik- und Video-Player oder der Playstation-1-Emulator nutzen das obere Display für die Darstellung der Inhalte und den unteren für die Navigation. Auch das virtuelle Keyboard erscheint hier und erlaubt eine bequeme Texteingabe.
Das Tablet P ist klein genug, um in einer Jackentasche Platz zu finden und gerade einmal 366 Gramm leicht.
Während es an der Performance des mit einem Nvidia Tegra 2 bestückten Tablet P nichts auszusetzen gibt, ist der Flash-Speicher mit nur vier GByte arg knapp bemessen, kann aber mit einer MicroSD-Karte erweitert werden. An Schnittstellen steht nur eine Micro-USB-Buchse bereit. Die eingebauten Lautsprecher klingen dünn, man nutzt besser die Kopfhöhrer.
Fazit:
Das Sony Tablet P ist innovativ und kompakt, aber bei einigen Apps problematisch. Der interne Speicher ist zu klein und der Preis mit 599 Euro sehr hoch. Trotzdem ist das Tablet P ein faszinierendes Konzept.
TESTURTEIL Sony Tablet P 599 Euro; www.sony.de Prozessor: Nvidia Tegra 2 Display: 2 x 5,5 Zoll (1024 x 480 Bildpunkte) Speicher: 1 GByte RAM, 4 GByte Flash Abmessungen: 180 x 79 x 20 mmGByte Gesamtwertung: gut 80 %
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