TESTBERICHT

Sony NEX-F3

Die Sony NEX-F3 kostet knapp 600 Euro ohne und rund 650 Euro mit Objektiv. Als klassische Systemkamera bietet sie große Flexibilität bei der Objektivwahl: Momentan gibt es sieben passende Varianten mit E-Bajonett, zudem Adapter für Alpha-Optiken - entweder ohne (200 Euro) oder mit AF-Unterstützung (400 Euro).

  1. Sony NEX-F3
  2. Datenblatt
Sony Nex-F3, Sony NEX F3, SOny NEX-F3

© Sony

Sony Nex-F3, Sony NEX F3, SOny NEX-F3
Jetzt kaufen
EUR 316,82

Pro

  • Schnelle Serienfunktion
  • Gute Auswahl an erschwinglichen Wechselobjektiven

Contra

61,4%
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Pro

  • Schnelle Serienfunktion
  • Gute Auswahl an erschwinglichen Wechselobjektiven

Contra

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Anders als ihre Vorgängerin NEX-C 3  bringt die Sony NEX-F3 eine Sensorreinigung, einen integrierten Blitz mit LZ 6 und einen Anschluss für den optionalen elektronischen Aufstecksucher FDA-EV1S mit (rund 270 Euro). Außerdem hat Sony nach eigener Aussage an Sensor und Prozessor gefeilt. Nichtsdestotrotz bleibt es bei einem 16-Megapixel-CMOS im APS-C-Format, betrieben mit ISO 200 bis 16000.

Gehäuse und Ausstattung

Sony spendiert SDHC/SDXC/MS-Karten ein separates Fach, zu dem eine aufgeschraubte Stativplatte allerdings den Zugang versperrt. Der Blitz klappt weit genug aus, damit das Standardzoom auf dem Bild keinen Schatten hinterlässt.

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© Sony

Im Gegensatz zur Vorgängerin NEX-C3 hat die F3 einen integrierten Ausklappblitz und Anschluss für einen elektronischen Sucher.

Und noch einen Pluspunkt geht kann die NEX-F3 einstreichen: Das Standardzoom und die passenden Teleobjektive sind mit Bildstabilisator ausgestattet.

Live-View, Video und Autofokus

Da NEX-F3 für den optionalen elektronischen Sucher zum Aufstecken weit über 200 Euro verlangt, ist die Qualität ihres 3-Zoll-Displays mit circa 307000 RGB-Pixeln besonders wichtig. Sein Bild könnte brillanter und rauschärmer sein. Dafür lässt er sich aber um 13 Grad nach unten und (als Neuerung) um 180 Grad nach oben klappen, wodurch der Fotograf vor der Linse stehen und gleichzeitig den Motivausschnitt im Blick behalten kann.

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© Sony

Das Display der NEX-F3 lässt sich um 180 Grad nach oben klappen, die Vorschau also auch bei Selbst-porträts im Blick behalten.

Für (Studio-)Blitzaufnahmen lässt sich im Sony-Menü die Vorschau so konfigurieren, dass sie nicht die tatsächlich eingestellte Belichtung, sondern immer ein erkennbares Bild zeigt. Beim Filmen arbeitet sie mit 1920 x 1080 Pixeln bei 25 B/s und zieht während der Aufnahmen sanft die Schärfe nach. Die Videos zeichnen sich durch natürliche Farben aus, weisen jedoch starke, bunte Bildfehler an feinen, gleichmäßigen Strukturen und sichtbares Grießeln in Schattenbereichen auf. Der 50i-Modus (50 Halbbilder/s) führte bei uns zu keinen brauchbaren Ergebnissen.

Vergleichstest: 11 Kartenleser im Test

Der Autofokus arbeitet mit Kontrastmessung auf Basis von 25 (F3) bzw. 256 Feldern und dürfte ruhig schneller sein: Die mit 1000/30 Lux gemessene Auslöseverzögerung inklusive AF beträgt 0,43/0,46 (F3). Im Serienmodus schafft die NEX-F3 konstant 5,5 B/s und 22 bzw. 7 Aufnahmen.

Handhabung

Sony hält am NEX-typischen, minimalistischen Bedienkonzept mit wenigen und verhältnismäßig filigranen Funktionstasten fest.

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© Image Engineering

Das Menü der Sony NEX-F3 wirkt aufgeräumt und zeigt erklärende, kleine Bilder und Icons, damit sich auch weniger erfahrene Anwender leicht zurechtfinden.

Wer die Aufnahmeeinstellung selbst vornehmen will, kommt um den regen Einsatz des optisch aufgeräumten Menüs nicht herum und wird sich bald mehr Bedienelemente wünschen. Dafür laufen Zoom- und Fokussierring des Kit-Objektivs geschmeidig und komfortabel.

Bildqualität

Sony kann die Bildqualität gegenüber der NEX-C3 leicht steigern, insbesondere bei ISO 100: Dynamik und DL-Wert sind hoch (9,3 Blenden, 1142 LP/BH), die Rauschstörungen moderat (0,7 VN), die Texturverluste im Klassenvergleich in Ordnung (1,0 Kurtosis).

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© Image Engineering

Im 3D-Panorama-Modus kann die NEX-F3 Bilder mit 7152 x 1080 Pixeln zusammensetzen. 2D-Panoramas sind mit 12416 x 1856 Pixeln möglich.

Bei ISO 400, 800 und 1600 verstärkt die F3 den Farbkontrast in einem Maß, das für unseren Geschmack jenseits dessen liegt, was der Bildqualität noch gut tut. Die Folge sind Artefakte und teils unnatürlich wirkende Bilddetails. Die Grenzauflösung bleibt mit maximal 1387 LP/BH hinter der Ricoh zurück (bis zu 1524 LP/BH), was die GXR womöglich dem fehlenden Tiefpassfilter verdankt.

Fazit

Die Sony NEX-F3 bietet eine gute Auswahl an erschwinglichen Wechselobjektiven und verwöhnt den Nutzer mit Annehmlichkeiten wie  Full-HD-Videofunktion, Zoom- und Fokusring und einen Schwenkmonitor. Auch die schnelle Serienfunktion gewährleistet komfortables Arbeiten. Der stark angehobene Farbkontrasts bei ISO 400, 800 und 1600 führt jedoch bei der Bildqualität zu sichtbaren Schwächen.

Sony NEX-F3

HerstellerSony
Preis500.00 €
Wertung47.5 Punkte
Testverfahren1.6

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