Testbericht

Sony Cybershot DSC-W210

Die DSC-W210 fällt in diesem Test aus der Reihe: Sie ist die einzige Kandidatin, die volle 200 Euro kostet, auf dem 1/2,3-Zoll-Sensor nicht 10, sondern 12 Megapixel unterbringt und bei 30 mm Anfangsbrennweite (äquivalent Kleinbild) einsetzt. Ansonsten erinnert sie auffallend an Sonys DSC-S950.

  1. Sony Cybershot DSC-W210
  2. Datenblatt
image.jpg

© Archiv

Die DSC-W210 fällt in diesem Test aus der Reihe: Sie ist die einzige Kandidatin, die volle 200 Euro kostet, auf dem 1/2,3-Zoll-Sensor nicht 10, sondern 12 Megapixel unterbringt und bei 30 mm Anfangsbrennweite (äquivalent Kleinbild) einsetzt. Ansonsten erinnert sie auffallend an Sonys DSC-S950. Wie die bietet sie eine Blitzlichtkorrektur um + 1 Stufe, eine Histogramm- und Gitterlinienanzeige, verzichtet aber auf den optischen oder mechanischen Bildstabilisator, auf manuelle Modi und auf Einstelloptionen für Schärfe, Kontrast und Farbsättigung - Features, die man durchaus bei einigen Modellen dieser Preisklasse findet.

Die W210 bringt ein 2,7-Zoll-Display mit, das auch bei dunkler Umgebung eine stimmige, wenn auch rauschende Vorschau zeigt. Die Zoomwippe ist etwas klein geraten. Neben dem Schnellzugriffsmenü am linken Bildschirmrand sieht Sony hier ein "Home"-Menü vor, das einige zusätzliche Funktionen bereithält, etwa "Breites Zoombild" für die Anzeige im 16:9-Format oder das An- und Abschalten des Autofokushilfslichts. Ist es aktiv, arbeitet der Autofokus ziemlich treffsicher und schneller als die anderen fünf Varianten: Die W210 löst bei Tageslicht bereits nach 0,35 s (Weitwinkel) bzw. 0,45 s (Tele) aus.

Bildqualität: Die 12 Megapixel machen sich im Testlabor durch die höchste Auflösung dieses Sortiments bemerkbar: Die W210 stellt in der Bildmitte und bei geringer Empfindlichkeit bis zu 1622 LP/BH dar - ein Bestwert. Allerdings verliert sie bei ISO 400 und an den Ecken merklich. Der gemessene Visual Noise bewegt sich recht genau im übergreifenden Durchschnitt. Allerdings offenbaren sich in den Aufnahmen einige Schwächen des Objektivs: Wegen der Randabschattung um 1,1 Blenden im Weitwinkel vergeben wir einen halben Minuspunkt. Dazu kommt eine Verzeichnung um bis zu 1,1 Prozent und eine chromatische Abberation, die sich vor allem an kontrastreichen Kanten durch Farbränder äußert. Außerdem war das Objektiv unseres Testmusters scheinbar leicht dezentriert, wodurch insbesondere bei Standardbrennweite die rechten Bildecken unscharf geraten.

Fazit: Die Sony Cybershot DSC-W210 punktet mit einer sehr hohen Auflösung und einem schnellen, zuverlässigen Autofokus.

image.jpg

© Archiv

Sony Cybershot DSC-W210

HerstellerSony
Preis130.00 €
Wertung53.5 Punkte
Testverfahren1.5

Mehr zum Thema

Sony DSC-QX100
Kameramodul für Smartphones

Die Sony QX100 ist eine Aufsteck-Kamera für Smartphones und kommt mit der Technik der großartigen RX100 II. Kann sie bei der Bildqualität…
Sony HX60V Test
Kompaktkamera

Die Sony HX60V ist gut ausgestattet und wartet mit einem weitreichendem Zoom auf. Wir haben die Kompaktkamera für Sie getestet.
Sony HX400V - Frontseite
Bridgekamera

Die Sony HX400V von Sony ist zwar eine Kompaktkamera, vermittelt aber durchaus SLR-Feeling. Wir haben die Bridgekamera im Test geprüft.
Sony Cybershot DSC-WX350
Kompaktkamera

Mit 20-fach Zoom in einem nur 165 Gramm schweren Gehäuse gehört die Sony Cybershot DSC-WX350 zur Klasse der Kompaktmegazoomer.
DSC RX100 IV von Sony
Kompaktkamera

Die Sony RX100 IV bietet viel Foto-Technik in einem kompakten Gehäuse. Wir haben die Digitalkamera im Labor-Test geprüft.