Digitale Fotografie - Test & Praxis
Testbericht

Solmeta N3-A-GPS-Tagger für Nikon-SLRs

Solmenta bringt einen GPS-Tagger speziell für Nikon-SLRs. Der Geotagger wird in den Blitzschuh gesteckt und bietet einen elektronischen Kompass, der auch die Blickrichtung des Objektivs in die EXIF-Daten schreibt.

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© Malte Neumann

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© Malte Neumann

Dank Anschlüssen für die meisten Nikon-Kameras schreibt der Solmeta die Positionsdaten unmittelbar in die EXIF-Datei. Damit entfällt der Abgleich über die Software, der zusätzliche Nacharbeit erfordert.Der GPS-Empfänger findet sehr schnell seine Position und lässt sich auch von Hindernissen kaum beeindrucken. In der Dachgeschosswohnung ohne freien Blick aus dem  Fenster klappt das in einer Minute. Der Kompass ist prinzipbedingt störanfällig. Wunderdinge, wie sie die Gradanzeige mit zwei Stellen hinter dem Komma verheißt, darf man nicht erwarten, aber ob die Blickrichtung bei der Aufnahme eher Ost oder Südost war, lässt sich den Tags entnehmen. Eine Besonderheit ist, dass sich der Tagger die letzte Position merkt, sobald der Empfang verloren geht. Wenn man also eine Höhle betritt, werden dort alle Bilder mit den Koordinaten des Eingangs versehen. Das kann in die Irre führen. Die Qualität der Ortung wird von Nikon nur durch die Anzahl der Satelliten dokumentiert - eine Abschätzung für die Genauigkeit wäre hier sinnvoller.Weil der Tagger den Anschluss für den Fernauslöser belegt, wird ein Adapter mitgeliefert, der diese Funktion übernimmt. Erfreulich: Der Akku-Verbrauch steigt kaum fühlbar an, wenn der Solmeta im Einsatz ist. Fazit: Mit einem Preis von 210 Euro ist der Solmeta N3-A nicht gerade ein Sonderangebot, bietet aber eine weitgehend ausgereifte Funktion, ohne nennenswerten Bedienaufwand.Technische Daten:Anbieter: Solmeta MBK GmbH,  78183 Hüfingen Typ: N3-AHomepage: www.gps-kamera.eu Preis: 210 EuroVerfügbar für: D200, D300, D300s, D700, D2X(s), D2H(s), D3, D3x, D3s, D4, D90, D3100, D5000, D5100, D7000

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