Testbericht

smart CX10

Mit dem CX10 liefert der bekannte Schwarzwälder Satellitenspezialist smart electronic erstmals einen Hybrid-Receiver, der nun auch HD-Plus beherrscht.

smart CX10

© Hersteller

smart CX10

Pro

  • sehr gute Bild- und Tonqualität
  • sehr gutes Web-Portal
  • aufgeräumtes Menü

Contra

  • wenige Anschlüsse

Klein und schwarz präsentiert sich der Hybrid-Receiver CX10 aus dem Hause smart. Das Gerät ist mit dem Entschlüsselungsverfahren für HD-Plus ausgestattet, so dass man nur die beiliegende Smart-card in den entsprechenden Schacht des Receivers stecken muss, um hochauflösendes Privatfernsehen genießen zu können. Eine CI-Schnittstelle existiert leider nicht, so dass andere Pay-TV-Angebote außen vor bleiben.

Zugang zum Web-Portrtal

Dafür findet die Hybridbox den Weg ins Netz: nicht nur ins heimische Netzwerk, sondern auch in die weite Welt des Internets. Dazu dient das smart-Portal, das einige Angebote parat hält. Besitzt man die als Zubehör erhältliche Fernbedienung "Slider X", ist der Zugang denkbar einfach. Man muss nur auf die "SEPP"-Taste drücken, und schon öffnet sich das Tor zur Welt.

Unter dem Kürzel "SEPP" (für smart-elektronischer Programm-Profi) werden je nach Gerät verschiedene Anwendungen zusammengefasst. Bei Standard-Receivern von smart erscheint der EPG, bei Hybrid-Receivern erhält man Zugang zum smart-Portal.

Zusätzlich besitzt diese Fernbedienung eine QWERTZ-Tastatur, die seitlich aus dem Gehäuse gleitet. Damit werden Eingaben im Netz noch leichter. Diese Zusatzfernbedienung ist im Handel für ca. 50 Euro zu haben.

Das smart-Portal ist übersichtlich aufgebaut und in verschiedene Kategorien aufgeteilt, die bei smart "Kiosk" heißen. So gibt es beispielsweise den "sportKiosk", der Inhalte von Kicker, SPOX oder Motorsport Total liefert. Die Mediatheken dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auch HbbTV beherrscht der CX10. Per Klick mit der roten Taste der Fernbedienung kommt der moderne, multimediale Videotext auf den Bildschirm.

Zudem beherrscht der CX10 Netzwerk-Streaming. Über das Menü "Media" des Receivers konnte man bisher sowohl eigene TV-Aufnahmen abspielen als auch Audio-, Video- und Bild-dateien, die auf einem angeschlossenen Datenträger lagen (USB oder eSATA).

Ab sofort lassen sich auch eigene TV-Aufnahmen sowie Audio-, Video- und Bilddateien wiedergeben, die sich auf einem freigegebenen Netzwerk-Ordner im Heimnetzwerk befinden. Zudem kann man auf einem freigegebenen Netzwerk-Ordner im Heimnetz aufnehmen.

Allerdings lässt sich diese Funktion nicht so leicht einrichten, was aber nicht am Receiver liegt, sondern an der Ordner-Freigabe von Windows. Gerade Windows 7 zeigt sich hier wegen sicherheitsrelevanter Gesichtspunkte etwas sperrig.

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