Testbericht

Slik Pro 340DX

Das Pro 340DX von Slik ist mit 1,1 kg der leichteste Testkandidat und mit 190 Euro recht günstig. Mit 1,36 m Maximalhöhe bei ausgezogener Mittelsäule und 1,05 ohne diese, ist es aber auch das kleinste im Test. Slik erreicht das geringe Gewicht durch kürzere Rohre und den Einsatz von äußerst dünnwandigen Alu-Profilen. Dadurch ist das Stativ aber auch anfällig für äußere Gewalt wie Schläge oder Verformung.

  1. Slik Pro 340DX
  2. Datenblatt
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Das Pro 340DX von Slik ist mit 1,1 kg der leichteste Testkandidat und mit 190 Euro recht günstig. Mit 1,36 m Maximalhöhe bei ausgezogener Mittelsäule und 1,05 ohne diese, ist es aber auch das kleinste im Test. Slik erreicht das geringe Gewicht durch kürzere Rohre und den Einsatz von äußerst dünnwandigen Alu-Profilen. Dadurch ist das Stativ aber auch anfällig für äußere Gewalt wie Schläge oder Verformung.

Die einfachen Kunststoff-Schnellklemmen drücken das Gewicht und halten das gesamte Stativ gut auf Position. Die Bedienung gelingt durch die gelungene Hebelform auch bei widrigen Bedingungen prima. Vier Segmente sorgen für ein geringes Packmaß, und die 3-stufige Beinausstellung ermöglicht zusätzlich sehr tiefe Kamerapositionen.Die Mittelsäule mit 1/4-Zoll-Gewinde wird durch eine einfache Schraube fixiert. Gelungenes Detail ist die Vorfriktion der Säule. Damit kann der Fotograf einem plötzliches Heruntersacken der Kamera vorbeugen.

Slik-typisch sind die Moosgummigriffe an den drei Beinen lose, weshalb sie sich drehen und verschieben. Die Anwendung von Haarspray als Kleber bei der Montage hätte den Schönheitsfehler korrigiert.

Im Labor machen sich die dünnen Beine bemerkbar: Unter Belastung geben sie zu stark nach und erzielen mit drei Punkten das schlechteste Ergebnis im Testfeld. Bei der Schwingungsfestigkeit liegt das Slik Pro 340DX mit 13 Punkten immerhin im Mittelfeld.

SLIK Pro 340DX

HerstellerSLIK
Preis190.00 €
Wertung53.0 Punkte
Testverfahren1.5

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