Testbericht

Sieben Disk-Imager im Test

Wer heute einen Disk-Imager kauft, bekommt ein komplexes Backup-Werkzeug. Wir haben getestet, ob die neueste Generation wirklich alles an Bord hat, um Ihre Daten zu schützen.

Titelthema Datenverlust Melden: 7 Disk-Imager im Test

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Titelthema Datenverlust Melden: 7 Disk-Imager im Test

Wer Disk-Images macht, hat's gut. So lautet ein gängiges Vorurteil. Ist das Betriebssystem mal zerschossen oder von Viren zerfressen - kein Problem, einfach das Partitionsabbild zurückspeichern, und das Problem ist erledigt.

So einfach ist die Welt jedoch nicht. Was passiert, wenn Sie sich neue Hardware kaufen, ein zweites oder gar ein komplett neues Betriebssystem installieren oder Ihre Festplatte umpartitionieren? Plötzlich passen die alten Images nicht mehr in die neue Datenwelt und schon wünscht man sich das gute alte Daten-Backup zurück.

Bis auf wenige Ausnahmen (O&O DiskImage 3 und Powercopy) bieten moderne Disk-Imager deshalb auch Backup-Funktionen für Ihre Ordner und Dateien an. Bei PerfectImage 11 wurde sogar extra eine eigene Software (AutoSave) angeflanscht. In unserem Test gab es Extra-Punkte für Datei- Backups, die unserer Ansicht nach zu einer kompletten Backup-Lösung dazugehören.

Rudimentäre Funktionen

Datei-Backup-Programme haben sich über Jahre entwickelt und bieten ausgefeilte Einstellungen an. Disk-Imager müssen hier zum Teil noch dazulernen. Viele kennen zum Beispiel nur inkrementelle, aber keine differentiellen Backups. Was bedeutet das? Am Anfang jeder Sicherungskette steht das Vollbackup, also die Sicherung des kompletten Datenbestandes. Bei einem inkrementellen Backup sichert die Software nur die Dateien, die sich seit dem letzten Voll-Backup oder seit dem letzten inkrementellen Backup geändert haben. Der Nachteil: Fehlt eine inkrementelle Sicherung in einer längeren Kette, ist das ganze Backup unbrauchbar. Daher gibt es differentielle Backups. Sie sichern alle Dateien, die sich seit dem letzten Voll-Backup geändert haben. Sie brauchen in jedem Fall nur das Voll-Backup und die differentielle Sicherung.

Verwirren Sie die verschiedenen Backup-Optionen? Kein Wunder. Lassen Sie sich deshalb von der Software helfen. Eine gute Backup-Software hat auch eine Aufräumfunktion an Bord, mit der Sie Ordnung in einen Wust von Sicherheitskopien bringen. So eine Aufräumfunktion ist das "synthetische Backup" wie es zum Beispiel Paragon DriveBackup 9 Professional bietet. Bei dieser Form des Backups fasst das Programm einen Satz inkrementeller Sicherungen zu einem neuen Voll-Backup zusammen. Solche Aufräumfunktionen sind für den gestressten Anwender wichtig und wurden mit Punkten belohnt.

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