Testbericht

Sharp LC-40LE830E im Test: Die Zeitmaschine

Im LC-40LE830E verbaut Sharp sein neues X-Gen-Panel. Was die neue Technologie des 40-Zoll-TVs in der Praxis leistet, hat video im Test überprüft.

Sharp LC-40LE830E

© Video Homevision

Sharp LC-40LE830E

Pro

  • Timeshift auf USB-Laufwerk
  • sehr sparsam
  • viele Einstellmöglichkeiten

Contra

  • spielt über LAN manche Videos nicht ab

Das X-Gen-Panel mit der Quattron-Technologie ist das neue Markenzeichen von Sharp. Mit einem gelben Subpixel gelingt es, etwas mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Auch am Design des Sharp LC-40LE830E wurde kräftig gefeilt: Glas und Metall prägen die neue Linie. Sie wirkt elegant und zierlich zugleich.

Tiefe Einblicke

Das etwas über drei Zentimeter dicke Panel des Sharp LC-40LE830E ist mit 200-Hertz-Bildwiederholfrequenz schnell genug, um in Shuttertechnik 3D-Bilder zu erzeugen. Die dazu nötige Brille liegt mit im Karton. Ebenso ein 2-GByte-USB-Stick, auf dem die sehr aufwendig gestaltete Bedienungsanleitung gespeichert ist. Den Speicher kann der Käufer direkt in eine der drei eingebauten USB-Buchsen stecken.

Sharp LC-40LE830E

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Auf der Seite sind im Sharp die wichtigen Buchsen eingebaut. Der SD-Kartenslot beispielsweise dient als Zwischenspeicher für VOD-Dienste.

Der Clou: Der Sharp LC-40LE830E benutzt diesen, aber auch jeden anderen USB-Stick als Timeshift-Speicher. Klingelt es an der Tür, drückt der Zuschauer die Pause-Taste und der Fernseher beginnt mitzuschneiden. Nach der Rückkehr ins Wohnzimmer kann man an der Stelle weiterschauen, wo unterbrochen wurde.

Allerdings ist es keine Recording-Funktion. Die Aufnahmen sind nicht von Dauer. Nach dem Umschalten ist alles weg. Trotzdem handelt es sich um ein sehr praktisches Feature.

Vergleichstest: Acht LCD-TVs von 40 bis 42 Zoll

Eine zweite USB-Buchse ist für den mitgelieferten USB-Dongle reserviert. Er ist für die Verbindung mit einem drahtlosen Netzwerk zuständig. Es sei denn, der vorausschauende Installateur hat bereits eine LAN-Dose am Fernseher installiert: Dann kann sich der Sharp LC-40LE830E auch drahtgebunden ins Netzwerk einbuchen.

Sharp LC-40LE830E

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Die großen Drücker für die alltägliche Bedienung lassen sich beim Sharp leicht ertasten. Bei den kleineren sind die Symbole nicht immer verständlich.

Das Internet-Portal AQUOS NET+ bringt reichlich Dienste mit: angefangen bei Nachrichten über Routenplaner bis hin zu Film-Trailern. Eine eingesteckte SD-Karte dient zudem als Zwischenspeicher für Online-Videotheken. Beim Navigieren innerhalb von AQUOS NET+ reagiert der Sharp LC-40LE830E schön flott, so dass es richtig Spaß macht, dort zu stöbern.

Das Heimnetz nutzen

Stöbern kann man mit dem Sharp LC-40LE830E auch in der eigenen Medien-Sammlung - wenn man einen Media-Server besitzt. Fotos stellt der TV besonders schnell dar. Einigen Test-AVI-Videos dagegen verweigerte er die Annahme. Über USB spielte er sie ab.

Bei Musikdateien lief alles einwandfrei. Auch im Tontest: Der TV spielte Musik zwar etwas mitteltonlastig ab, aber es klang noch angenehm.

Sharp LC-40LE830E

© Video Homevision

Der Sharp zeigt ein perfektes Normdreieck. Nur das Quattron-Gelb landet außerhalb des erlaubten Bereiches. Sein Gamma-Verlauf flacht nach hinten etwas ab, liegt aber noch im Rahmen.

Im Bildtest machte der Sharp LC-40LE830E schon bei Signalen vom Tuner eine gute Figur: satte Farben, exakte Konturen und weitgehend ruckelfreie Schwenks. Bei HD-Signalen in 3D überzeugte er mit einer ordentlichen Räumlichkeit. Obwohl das Übersprechen mit 34 dB nicht optimal ist, hielten sich die Geisterkonturen noch in Grenzen.

Download: Tabelle

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