Serverfestplatte

Seagate Ironwolf Pro im Test: Schnelle und sichere NAS-Festplatte

Auf NAS und anderen Servern kann man nie genug Speicherplatz haben. Gut, dass die Seagate IronWolf Pro bis zu 10 TB bietet. Im Test muss sie sich beweisen.

Seagate Ironwolf Pro im Test

© Seagate

Die Seagate Ironwolf Pro verspricht hohe Sicherheit und viel Leistung.

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EUR 474,99

Pro

  • Performance
  • Kapazität
  • Zuverlässigkeit
  • Ruhiger Betrieb

Contra

Fazit

Die IronWolf Pro liefert sehr gute Werte und fühlt sich vor allem in kleinen Firmen-NAS zuhause.
Hervorragend

Von Seagate kommen mit der Ironwolf-Reihe neue NAS- und Serverfestplatten. Im Test schauen wir uns die  IronWolf Pro genauer an. Sie ist das Flaggschiff im Portfolio der sogenannten Large-Capacity-Devices für Server. Zwar zielt Seagate mit der Pro-Serie vor allem auf kleinere Firmen ab, doch auch im Privathaushalt kann das gute Stück für performanten großen Speicherplatz sorgen.

Indes, die IronWolf Pro bietet noch mehr. Denn Stabilität und Zuverlässigkeit sind es, die besonders hervorstechende Merkmale sind. Wie die Enterprise-NAS-Festplatte von Seagate schafft die IronWolf Pro laut Hersteller einen Workload von 300 TB pro Jahr. Die „normale“ IronWolf kommt hier wie die Seagate NAS HDD lediglich auf 180 TB. Hinzu kommt ein Feature, das sich Rotational Vibration nennt. Es soll die Vibrationen der Festplatten, vor allem im einem Multi-Bay-System, deutlich verringern, was wiederum Schäden vorbeugt. Seagate sieht die Ironwolf Pro für den Einbau in Multi-Bay-Systemen mit bis zu 16 Festplatten vor - darauf gibt es obendrein 5 Jahre Garantie.

Seagate IronWolf Pro  im Test: Ergebnisse

Werfen wir einen Blick auf die Performance. Hier kann die IronWolf Pro richtig loslegen. Im CrystalDiskMark etwa, der ermittelt die Read/Write-Geschwindigkeit. Hier konnten wir sehr gute 248,7 MB/s im Read- und 247,8 MB/s im Write-Modus erzielen. Einige der genannten Kontrahenten sind zwar marginal schneller, bieten aber nicht die Langlebigkeit der Ironwolf Pro.

Seagate Ironwolf Pro im Test

© Seagate

Mit der Seagate Ironwolf Pro können Sie in NAS-Geräten oder anderen Servern wenig falsch machen.

Im Anvil’s Storage Utilities Benchmark kommen wir auf 282,37 MB/s im Read- und 284,011 MB/s im Write-Modus. Hier stellen wir fest, dass neben der Lese- auch die Schreibleistung in allen Disziplinen vorbildlich ist. Das Archivieren ganzer Systemabbilder oder auch Multimediabibliotheken mit vielen kleinen Dateien läuft somit stets schnell, ein 256 MB großer Cache sorgt darüber hinaus für die nötige Geschwindigkeit, wenn gerade viele Aufgaben auf einmal anstehen. Dann schauen wir uns an, was die IronWolf Pro unter PCMark 8 gelingt. Hier erreicht sie einen Score von 3131 Punkten, was einem Top-Ergebnis entspricht.

Ferner haben wir uns die Kompatibilität der Festplatte in verschiedenen NAS-Geräten angeschaut. Sowohl Erkennung als auch die Einrichtigung  (im Doppelpack) für einen RAID-1-Verbund verliefen in jeglichen Fällen ohne Probleme. Im Dauerbetrieb (Archivierung, Backup, Streaming und mehr) war die Ironwolf Pro stets angenehm leise. Es gab bei mehreren parallelen Zugriffen nie Hänger oder andere Störungen. Sie läuft insgesamt sehr ruhig und vibrationsarm.

Seagte IronWolf Pro im Test: Das Fazit

Die Seagate-Festplatte stellt zwar keine neuen Rekorde auf. Beeindruckend sind ihre Schreibwerte dennoch. Die IronWolf Pro ist bestens gewappnet für NAS- und Server-Umgebungen, in denen ein stark erhöhtes Datenaufkommen schnell und sicher verwaltet werden muss. Dazu kommen für Profis unverzichtbare Features für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Dazu zählen etwa das Rotational Vibration Feature oder ein für zwei Jahre lang kostenloser Data-Recovery-Service, um Datenverlust in den Griff zu bekommen. Wer also eine kleine Firma besitzt oder ein stets gefordertes Heim-NAS betreibt, der ist mit der Seagate IronWolf Pro sehr gut bedient.

Sicherheitstipp: Unsichtbaren Ordner erstellen

Quelle: PCgo
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