Testbericht

Samsung Smart Hub im Test

Das Samsung-Portal Smart Hub 2013 wurde in der neuen Generation völlig umgekrempelt. Nun haben die Entwickler das Portal auf fünf Seiten erweitert.

Samsung Smart Hub

© Samsung

Samsung Smart Hub

Pro

  • viele Dienste
  • buchbarer Webspeicher
  • Flash-Videos
  • gute Remote-App

Contra

  • ellenlange Datenschutzhinweise sowie Geschäftsbedingungen

Dazu wurde das Samsung Smart Hub in die Rubriken Meine TV-Programme, Filme und Shows, Meine Fotos, Videos und Musik, Meine sozialen Netzwerke sowie Meine TV-Apps aufgeteilt. Angesichts der enormen Anzahl an Anwendungen und Diensten eine sinnvolle Maßnahme.

Schon im Werkszustand sind 30 TV-Apps installiert und es gibt noch wesentlich mehr in der abrufbaren Datenbank. Unter anderem sind die wichtigen Online-Videotheken von acetrax, maxdome, Videoload und Viewster dabei, ebenso Info-, Lifestyle- und Nachrichten-Dienste - teilweise jedoch nur in Englisch. Sogar der Spiele-Klassiker Angry Birds läuft mit den schnellen Rechenkernen des Fernsehers.

Besonderes Augenmerk haben die Entwickler auf die sozialen Netzwerke gelegt: Facebook, Twitter, Google Talk und Skype blendet der Benutzer über das Fernsehbild ein oder heftet es seitlich an.

Smart Hub 2013 lässt sich auch auf die letztjährigen Modelle ES7090 und ES8090 aufspielen.

Das Evolution Kit - für 300 Euro - bringt einen Quad-Core-Prozessor, weiteren Speicher und eine Touch-Fernbedienung mit. Die Blackbox wird huckepack auf der Rückseite des Fernsehers eingesteckt. Um das Update-Kit fertigzustellen, muss dann nur noch ein Software-Update drauf.

In Sachen Connectivity haben die Samsung-Fernseher ebenfalls nachgelegt. Die beste Gerätepaarung mit dem größten Funktionsumfang bietet nach wie vor ein Tablet-PC mit Samsung-Logo. Hier kann etwa das Galaxy Tab 2 einen Stream vom Fernseh-Tuner abrufen - dank Doppel-Tuner auch ein anderes Programm als das gerade laufende.

Darüber hinaus werden sogar Aufnahmen von der Festplatte und über HDMI zugespielte Blu-rays gestreamt. Stichwort: Second Screen. Ganz nebenbei hat der Anwender den Fernseher mit dem Pad voll unter Kontrolle.

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