Testbericht

Samsung NV8

Im letzten Heft haben wir bereits die Samsung NV15 mit 10 sowie die NV20 mit 12 Megapixeln getestet und neben der komfortablen Bedienung, die solide Bildqualität und den moderaten Preis gelobt. Im Vergleich der drei Schwestermodelle ist die NV8 der günstigste Kauf - Kauftipp Bedienung.

  1. Samsung NV8
  2. Datenblatt
Samsung NV8 Vorderseite

© Archiv

Samsung NV8 Vorderseite

Auf den ersten Blick sieht die schwarze NV8 vor allem edel aus, auf den zweiten ungewöhnlich: Denn Samsung setzt bei seiner "NV-Premium"-Serie auf ein Bedienkonzept mit einer senkrechten und einer waagrechten, berührungsempfindlichen Button-Leiste. Sie ersetzen das althergebrachte Wippkreuz und ermöglichen den Schnellzugriff auf alle wichtigen Parameter. Um innerhalb des Menüs zu navigieren, streicht der Fotograf einfach in der gewünschten Richtung über die beiden Leisten. Einige müssen sich an das Tastenstreicheln erst gewöhnen, andere kommen damit bestens klar. Nur das Verschieben der Lupenansicht fällt ohne Wippkreuz generell schwer.

Samsung NV8 Rückseite/ Display

© Archiv

Die NV8 besitzt statt des gewohnten Wahlrads zwei berührungsempfindliche Tastenleisten, über die der Fotograf schnell auf alle wichtigen Parameter zugreifen kann.

Das rauscharme Display zeigt bei schlechten Lichtverhältnissen eine zu dunkle Vorschau an. Außerdem verzichtet Samsung selbst bei seiner "Premium-Serie" auf einen optischen Bildstabilisator, eine Blitzlichtkorrektur, Histogrammanzeige, Zeit- und Blendenautomatik sowie einen manuellen Fokus. Das optische Zoom funktioniert auch während des Filmens, allerdings schaltet sich dann automatisch die Tonaufzeichnung ab - vermutlich wegen der Nebengeräusche.Die 220-Euro-Kamera erreicht mit 9,5 und 9 Blenden sowohl bei ISO 100 als auch bei ISO 400 einen für Kompakte sehr beachtlichen Objektkontrast (Dynamikumfang). Mit ihrer maximalen Auflösung von 1078 Linienpaaren pro Bildhöhe liegt sie im 8-Megapixel-Umfeld zwar unter dem Durchschnitt. Dafür hält sie die Auflösung auch bei hoher Empfindlichkeit und an den Bildrändern recht gut. Das sichtbare Rauschen nimmt mit der Empfindlichkeit noch deutlich auf 4,9 VN zu. In den mittleren Helligkeitsbereichen ist das Grün zudem etwas zu stark vertreten. Das Objektiv spielt seine Stärke vor allem bei der Vignettierung aus: Wir messen selbst im Telebereich lediglich eine Randabdunkelung von 0,3 Blenden. Andererseits krümmen sich die Formen an den Bildrändern aufgrund der hohen Verzeichnung, und wegen der hohen chromatischen Aberration bilden sich störende Farbsäume. Die NV8 ist bereits nach 1,2 s bereit für das erste Foto und benötigt 0,79 s zum Fokussieren und Auslösen.

Auflösungsdiagramm Samsung NV8

© Archiv

Samsung NV8

HerstellerSamsung
Preis130.00 €
Wertung54.5 Punkte
Testverfahren1.4

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