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55-Zoll-UHD-TV

Samsung Frame im Test: Ein Bild von einem Fernseher

Der „Frame“ von Samsung ist ein Design-TV, der sich wie ein Bild nahtlos ins Wohnzimmer integrieren lässt. Wir haben das Fernseher-Highlight im Test.

  1. Samsung Frame im Test: Ein Bild von einem Fernseher
  2. Samsung Frame im Test: Entspiegelter Entertaine
The frame - Samsung TV

© Samsung

Ist bei diesem Rahmen-TV die Wandaufhängung ein Muss? Nicht zwingend, denn ein Standfußpaar ist im Basispaket enthalten und sehr einfach zu montieren.

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EUR 2.347,30

Pro

  • stark entspiegelt
  • Wandhalterung wird mitgeliefert
  • Multiroomfähig

Contra

  • für HDR nicht ideal
  • < 300cd vergleichsweise dunkel

Fazit

video Magazin Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: gut; video INNOVATION; video Design-Award

Samsung Frame im Test: Die IFA hätte in diesem Jahr den Untertitel „Schöner wohnen“ verdient gehabt. Design war Anfang September einer der großen Trends unterm Funkturm in Berlin. Ob bei Haushaltgeräten oder Unterhaltungselektronik: Die Hersteller haben begriffen, dass Technik nicht mehr nur funktional sein, sondern auch zum Interieur passen darf. 

Der schon seit Jahren gern angeführte „Women Acceptance Factor“, der Akzeptanzgrad der Frau für Technik im Haushalt, mutiert inzwischen zum „Familienfaktor“. Erstmals stand im „Cube“, der bombastischen würfelartigen IFA-Halle von Samsung daher nicht die innovativste Technologie im Vordergrund, sondern vielmehr der Lifestyle, in den sich die neuen Geräte einzufügen haben. 

Ein Muß für alle Messebesucher war die Begehung einer Kunstgalerie mit zahlreichen Exemplaren von The Frame. „Der Rahmen“ ist im Prinzip das logische Ergebnis der Entwicklung von Flat-TVs hin zu Designobjekten. Zwar spielt die edle Optik von Fernsehern schon seit Jahren eine wachsende Rolle. 

Doch je flacher und rahmenloser die Displays gerieten, desto mehr beraubten sich die Hersteller der Möglichkeit, individuelle Looks zu kreieren. Die Kreativität war zuletzt hauptsächlich auf die Standfüße beschränkt.

Testsiegel - The frame Samsung 11-2017

© WEKA Media Publishing GmbH

Lückenlos an die Wand 

Mit diesen Ultra-HD-TV, der offiziell UE55LS003 heißt, aber im Alltag erfreulicherweise The Frame genannt wird, geht Samsung nun den nächsten Schritt. Die Basisversion wird klassisch mit einem Standfußpaar geliefert, das erfreulich einfach in den TV gesteckt wird und keine Schrauben benötigt.

Entscheidener bei einem Bilderrahmen ist aber freilich die Wandmontage. Hierzu ist die superflache Wandhalterung namens „No Gap Wallmount“ im Paket enthalten, die es ermöglicht, den Fernseher direkt mit dem Rücken an die Wand zu hängen. Aus der Rückwand des Fernsehers, die auch freistehend einen guten Eindruck macht, lassen sich dafür zwei Abdeckungen abnehmen. Die Halterung verschwindet in der Tiefe des Rahmens von etwa vier Zentimetern. 

So weit, so schick. Das eigentlich Neue ist jedoch die individuelle Gestaltung. Der Frame wird standardgemäß mit grauem Metallrahmen geliefert. Wer lieber Metall-Weiß, oder Holzlook in Beige oder Walnuss bevorzugt, kann einen Wechselrahmen dazubestellen, der sich einfach magnetisch anheften lässt. Die weiße Variante der Samsung Smart Remote passt prima zum Designobjekt, fühlt sich hochwertig an und reagiert ohne Verzögerung. 

Das neuartige Symbol auf der Powertaste findet sich auch im SmartHub wieder und führt zum eigentlichen Clou dieses UHD-TVs: dem Kunstmodus. Über ihn öffnet sich eine umfangreiche digitale Galerie mit Kunstwerken namhafter Maler und Fotografen. Wem die Auswahl auf Dauer dennoch nicht genügt, der hat die Möglichkeit, in einem Kunst-Shop weitere Werke zu erwerben und herunterzuladen. 

Wahlweise lassen sich aber über Samsungs Smart-View-App, die zuletzt eigens für den Frame aktualisiert wurde, auch eigene Fotos vom Smartphone auf den Screen laden. Hat man ein Bild ausgewählt, erscheint es ab sofort beim Ausschalten der klassischen Fernsehfunktion. Sprich: TV aus heißt im Fall des Frame - Kunstwerk an. 

Das Bild lässt sich jederzeit wechseln, auch bequem über die App. In selbiger lassen sich auch Sleep- und Nachmodus einstellen, mit deren Hilfe sich das Gerät automatisch ausschaltet, sobald keine Bewegung oder kein Licht mehr im Raum ist. Beide Modi funktionieren im ersten Test einwandfrei. Ebenso der Helligkeitssensor, der das Bild an die Lichtumgebung automatisch anpasst.

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