Testbericht

Samsung 700G im Test

Mit der Serie 7 Gamer betritt nun auch Samsung das Spielfeld der Gaming-Notebooks, auf dem sich bisher Hersteller wie Alienware, Asus, MSI oder MySN tummeln.

Samsung 700G im Test

© Hersteller/Archiv

Samsung 700G im Test

Pro

  • Sehr gute Leistung für Games
  • Drehschalter für Leistungsprofile

Contra

  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Keine SSD

Fazit

Mit dem 700G7A hat Samsung einen gelungenen Einstieg in die Arena der Spiele-Notebooks geschafft. Die Leistungswerte und die Ausstattung sind sehr gut, der Preis von knapp 2.000 Euro damit angemessen.

Der Einstieg ist ambitioniert: Das Samsung 700G7A wartet mit einem Intel Core i7-2630QM und einem Radeon HD 6970M als Grafikchip auf, der auf 2 GB GDDR5 zugreifen kann.

Üppig ist auch die Speicher- und Festplattenausstattung mit 16 GB RAM und zwei 750-GB-Platten, die durch 8 GB Express-Cache unterstützt werden. Als optisches Laufwerk ist ein Blu-ray-Combo-Drive eingebaut, das sehr helle 17,3-Zoll-Display bietet Full-HD-Auflösung für den Blu-ray-Film zwischendurch.

Test: Notebooks mit 3D-Display

Samsung hat sich für das 700G7A einige ausgesprochen pfiffige Ideen einfallen lassen: Ein Drehschalter an der Seite erlaubt die Wahl zwischen vier Leistungsprofilen von Gaming bis hin zu einem Green-Mode.

Samsung Serie 7 Gamer 700G7A, notebook

© Hersteller/Archiv

Im Gaming-Modus wird die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur farbig. Gleichzeitig wird die Kühlung der CPU optimiert.

Die Tastaturbeleuchtung wechselt dabei auch ihre Farbe. Im Gaming-Mode sind die Bewegungstasten rot hinterleuchtet und das restliche Tastenfeld blau. Ansonsten ist die Beleuchtung weiß. Das Keyboard ist sehr gut, mit USB 3.0, HDMI und Displayport sind alle wichtigen Schnittstellen vorhanden. 

Bei den Leistungsmessungen macht das 700G7A eine sehr gute Figur: Im 3DMark11 kommt es auf 3141 Punkte im Performance-Benchmark, ein für Notebooks sehr guter Wert. Auch die 7983 Punkte im PCMark Vantage sind für eine Gerät ohne SSD sehr gut.

Bei der Akkulaufzeit muss man dagegen Kompromisse eingehen: Im MobileMark 2007 wird der Bildschirm nach 157 Minuten dunkel. Aber ein 3,5-Kilogramm-Gerät ist auch nicht für die mobile Arbeit gedacht.

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