Testbericht

SAD Formatwandler 360

Rundum versorgt sein soll der Käufer des Konvertierprogramms von SAD. Die Software wandelt Musikdateien und Videofiles Schritt für Schritt ins passende Format für portable Player, Spielkonsolen oder den Heim-PC um.

Formatwandler 360: Test

© Mark Schröder

Formatwandler 360: Test

Rundum versorgt sein soll der Käufer des Medienkonvertierprogramms von SAD. Die Software wandelt Musikdateien und Videofiles Schritt für Schritt ins passende Format für portable Player, Spielkonsolen oder den Heim-PC um. Ihr digitales Medienarchiv vergrößern Benutzer, indem sie CDs oder DVDs auslesen - freilich dürfen die Scheiben nicht kopiergeschützt sein. Mit der beiliegenden und optional ins Programm eingebundenen Vollversion von CDRWIN 7.0 sichern Anwender ihre Musik oder Filme auf CD oder DVD.

Formatwandler 360: Test

© Mark Schröder

Ausgegraut: Die Vollversion von CDRWIN 7 wird mitgeliefert, muss aber separat installiert werden.

Im Test auf einem neu installierten Windows XP lädt Formatwandler 360 zunächst .NET Framework 3.0 aus dem Web. Der Microsoft-Download mit 55 MByte Größe fehlt auf der Setup-CD. Das gilt auch für Windows Media Player 10 oder 11, allerdings wird das Abspielprogramm auch nicht per Default installiert. Ist eine ältere Version von Windows Media Player vorhanden, weigert sich Formatwandler 360, MP3-Dateien zu erzeugen. Nur bei den aktuellen Playern liefert Microsoft den MP3-Encoder mit, auf den SAD aufsetzt. Einen Hinweis auf den fehlenden Codec und eine Option zum Einbinden des freien Lame-Encoders gibt es nicht. Die Software spuckt lediglich die Meldung Unbekannter Fehler aus. Ist Windows Media Player 11 installiert, klappt das MP3-Encodieren.

Mit einer Fehlermeldung scheitert der Versuch, einen MPEG-4-Film umzuwandeln. QuickTime und RealVideo akzeptiert Formatwandler 360 erst gar nicht als Quellformate, das Feintuning von Auflösung, Bit- und Framerate ist auf voreingestellte Werte beschränkt. Beim Test, ein Video für den iPod touch zu konvertieren, gibt das SAD-Programm kompatible Profile vor, lässt den User aber mit der Auswahl von Auflösung und Framerate allein. Unmöglich ist, selbst ein Profil zu definieren, wenn zum Beispiel ein exotischer Player befüllt werden soll oder der Speicherplatz begrenzt ist.

Für das Vorhaben, das CD-Archiv als Musikdateien auf Festplatte zu speichern, ist Formatwandler 360 ungeeignet. Das Tool liest zwar CDs komplett aus, beschriftet die Tracks aber nicht automatisch, etwa mithilfe der Songdatenbank CDDB. User müssen die Infos vor dem Umwandeln für jeden Song einzeln eintippen. Immerhin verhindert automatisches Nummerieren, dass die fertigen Dateien überschrieben werden. Funktionen zum Normalisieren oder ein Equalizer für Soundkorrekturen fehlen wiederum.

Testurteil

SAD Formatwandler 360
SAD
ca. 50 Euro

www.s-a-d.de

Weitere Details

50 Prozent

Fazit:Formatwandler 360 stellt hohe Anforderungen an die PC-Konfiguration, leistet dafür aber zu wenig. Bei Musik leistet CDex bessere Dienste, bei Videos die Freeware Super.

2/5
ausreichend

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Ausgegraut: Die Vollversion von CDRWIN 7 wird mitgeliefert, muss aber separat installiert werden.

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