Testbericht

SAD AntiSpy

Wer einen Internetanschluss hat, gerät in eine Vielzahl von Fallen für die eigene Privatsphäre. Immer mehr Programme und Dienste nehmen ständig und unbemerkt Kontakt mit ihren Herstellern auf. Dazu zählen Windows-Programme, wie Messenger oder Media-Player, aber auch Update-Funktionen von Tools wie dem Acrobat Reader. AntiSpy bietet eine bequeme Art solche Dienste zu deaktivieren, seien es Windows-interne wie die Zeitsynchronisierung oder solche von Anwendungen wie dem Java-Updater.

SAD AntiSpy, software, S.A.D.

© PC Magazin

Wer sich anonym in Netz bewegen will, findet mit dem Programm viele hilfreiche Einstellungen.
SAD AntiSpy, software, S.A.D.

© PC Magazin

Aber das Tool befreit noch von weiteren Ärgernissen. Es sorgt dafür, dass der Messenger nicht mit Outlook Express zusammen startet, es desperrt den Scripting Host und es unterdrückt, dass Programme auf DVDs automatisch beim Einlegen starten.

Dann erscheint kein Was-soll-ich-tun?-Fenster. Auch beim Einstecken von USB-Sticks nervt diese Meldung nicht mehr länger. Und es löscht die Liste der zuletzt verwendeten Programme (den Ordner Recent).

Ferner lässt sich der Rechner komplett im lokalen Netz verstecken und der anonyme Zugriff auf Netzressourcen regeln. Im Internet-Explorer schaltet der Anwender JavaScript oder ActiveX ab, im Media-Player den automatischen Lizenzerwerb, bzw. das Nachladen von Codecs. Auch der Browser-Verlauf lässt sich löschen.

Den aggressiven Google Updater beseitigte das Tool im Test leider nicht vollständig, es findet dessen Einträge im Autostart, übersieht sie aber im Task Scheduler. Er lässt sich nur mit der Microsoft-Freeware autoruns dauerhaft beseitigen. Wer häufiger zwischen verschiedenen Einstellungen wechseln möchte, legt sich Profile an, um bestimmte Kombinationen wieder herzustellen.

Ein Profil erzeugt das Programm gleich bei der Installation, mit dem der Anwender den Urzustand zurückholt.

Fazit:

Die meisten Einstellungen lassen sich mit Freeware wie autoruns und einer Firewall ebenfalls vornehmen, aber nicht so komfortabel wie mit AntiSpy. Am Google-Updater scheiterte das Programm im Test.

Testurteil:

SAD AntiSpy

14,99 Euro; www.s-a-d.de

Betriebssysteme: Windows ab XP

Besonderheiten: Viele verschiedene Schutz- oder Komfortfunktionen

Gesamtwertung: gut

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