Testbericht

QuarkXPress 9

Das DTP-Programm QuarkXPress 9.0 bietet stark erweiterte Ausgabe-Optionen für elektronische Dokumente. Damit gelingt etwa der Export ins ePUB-Format für gängige E-Book-Lesegeräte wie den Kindle, den Sony Reader oder NOOK.

QuarkXPress 9

© PC Magazin

QuarkXPress 9
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Interaktive Inhalte lassen sich etwa für den Blio-eReader erzeugen. Die Formatunterstützung für Bewegtbilder beschränkt sich dabei jedoch auf MPEG-4.

Auch für den herkömmlichen Kreativ- und Mengensatz enthält QuarkXPress mächtige Werkzeuge. Absatz- und Zeichenformate lassen sich bequem über die F-Tasten zuweisen. Weiterhin fehlt eine Fußnoten-Unterstützung; dazu ist extra ein Zusatzprogramm zu erwerben.

QuarkXPress 9.0

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QuarkXPress 9.0

Ärgerlich auch, dass Quark einige der schönen DTP-Funktionen seit Programmgenerationen nicht weiterentwickelt hat. So gibt es die Möglichkeit, für jeden Font eigene Kerningtabellen anzulegen - nicht jedoch abhängig von der Punktgröße, was diese tolle Funktion noch wertvoller machen würde.

Praktisch sind der optionale Textmodus, die OLE-Verknüpfung und feine Prüffunktionen für den Druck. Die leicht überarbeitete Oberfläche ist funktional und übersichtlich.

Fazit:

QuarkXPress ist ein robustes und sehr produktives "Arbeitstier". Vor allem die stark erweiterten Optionen für elektronische Bücher begeistern. Einigen wenigen DTP-Funktionen fehlt noch der letzte Feinschliff.

TESTURTEIL

QuarkXPress 9.0

1349 Euro, Upgrade 399 Euro; www.quark.com/de

Betriebssysteme: Windows XP ab SP2/Vista/7; MacOS ab 10.5.8/10.6.4

Besonderheiten: umfassende Ausgabe-Optionen, darunter Flash und eBook; für Mac und PC

Gesamtwertung: sehr gut 100 %

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