NAS für das digitale Heim

QNAP TurboNAS TS-220 im Test

Die QNAP TurboNAS TS-220 ist nicht nur ein Datenspeicher, sondern auch eine durch Apps erweiterbare Multimedia-Zentrale. Wir haben den Test.

Die QNAP TurboNAS TS-220 zeigt sich im Test nicht nur als Datenspeicher.

© Screenshot: WEKA; qnap.com

Die QNAP TurboNAS TS-220 zeigt sich im Test nicht nur als Datenspeicher.

TurboNAS TS-220

Preis: ca. 230 Euro (ohne Festplatten)Testurteil: sehr gut (87 Punkte)

Max. Speicherkapazität: 8TByte (2 x 4 TByte)Schnittstellen: 1 x Gigabit-Ethernet, 1 x USB 2.0 (vo.), 2 x USB 3.0 (hi.), 2 x eSATA (hi.)Funktionsumfang: Fileserver, Mediaserver, Printserver, Backup, erweiterbar durch Apps

QNAP TurboNAS TS-220 im Test: Eine NAS als zentraler Datenspeicher bietet sich an, wenn man mehrere Rechner im Haushalt sein Eigen nennt oder keine Lust mehr darauf hat, für den Zugriff auf externe Daten ständig eine USB-Festplatte anzuschließen. Zudem sind moderne NAS-Geräte wie die TurboNAS TS-220 von QNAP nicht mehr nur einfach Datengräber, sondern dienen auch als über Apps erweiterbare Multimedia-Zentrale für den gesamten Haushalt.

Als Apps stehen beispielsweise eine Google-Drive-Anbindung, ein eigenes Webradio, Wordpress, oder Joomla bereit. Mit einem USB-TVStick und der TV-Station-App kann man aus der TS-220 einen TV-Server machen. Zumal sie auch als Print- und Sicherungsserver dienen. Die 230 Euro teure TS-220 von QNAP ist eine kompakte NAS mit zwei Einschüben für 3,5- oder 2,5-Zoll-SATA-Festplatten und GigaBit-Ethernet.

Über Apps kann der Funktionsumfang der QNAP-NAS noch erweitert werden.

© Screenshot WEKA

Über Apps kann der Funktionsumfang der QNAP-NAS noch erweitert werden.

Die Platten sind per Hot-Swap schnell ausgetauscht und können auch gespiegelt werden. Externe Datenspeicher können über USB oder eSATA angeschlossen werden. Externe Platten können entweder für eine Datensicherung oder für das Kopieren von Dateien auf die NAS genutzt werden. Als Prozessor dient eine Marvell-ARM-CPU mit 1,6 GHz Taktfrequenz.

Ordentliche Leistung und niedriger Stromverbrauch im Sleep-Modus

Für den Test haben wir die TS-220 mit zwei Seagate Barracuda 2000 im RAID-1-Modus bestückt. Die gemessene Transferrate beim Lesen lag bei guten 110 MByte/s, beim Schreiben fällt sie auf immer noch ordentliche 54 MByte/s.

Die Leistungsaufnahme im Betrieb liegt bei befriedigenden 22 Watt und sinkt im Energiesparmodus auf 8 Watt. Die Festplatten werden dabei angehalten. Schade nur, dass sich der Lüfter in der TS- 220 selbst in dieser Ruhephase immer noch weiterdreht.

Konfiguration und Zugriff auch mit Tablet & Smartphone

Die Konfiguration des auf Linux basierenden QTS-4.0-Betriebssystems der TS-220 erfolgt über einen übersichtlichen Web-Client, für die Installation liefert QNAP eine Windows-Software mit. Zudem kann man auch mit iOS- oder Android-Smartphones oder Tablets auf die NAS zugreifen.

QNAP stellt mit Qfile eine App für den Datenzugriff und mit Qmanager ein Systemüberwachungstool bereit. Für das Streaming von Multimediainhalten ist der kommerzielle Twonky-Medienserver installiert.

Die TS-220 hat zwei DLNA-Medienserver integriert. Für das Streaming von Filmen empfiehlt sich der Twonky-Mediaserver.

© Screenshot WEKA

Die TS-220 hat zwei DLNA-Medienserver integriert. Für das Streaming von Filmen empfiehlt sich der Twonky-Mediaserver.

Fazit

Die günstige TurboNAS TS-220 von QNAP bietet eine ordentliche Leistung und einen sehr großen Funktionsumfang. Störend ist der auch im Sleep-Modus laufende Lüfter.

Mehr zum Thema

LG N2A2 2TB im Test