Testbericht

Premiere Pro 5.5

Mit der dynamischen Live-Schnellwahl ist in Version 11.50 eine weitere solche Funktion hinzugekommen. Die neue Passwort-Synchronisation könnte noch besser sein, wenn mobile Geräte unterstützt würden.

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© PC Magazin

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Das Videoschnitt-Programm Premiere Pro 5.5 unterscheidet sich durch sinnvolle Detailverbesserungen vom Vorgänger 5.03. So hat Adobe die Funktion ergänzt, verschachtelte Sequenzen (aus mehreren Spuren) anzulegen. Die Unterstützung der beliebten RedOne-Kameras wurde verbessert: Anders als die Vorversion erkannte Premiere Pro 5.5 alle getesteten R3D-Dateien einwandfrei.

Doch reine Freude kommt bei der Arbeit mit hoch auflösenden R3D-Dateien weiterhin nicht auf - vor allem bei mehreren Videospuren übereinander reagiert Premiere Pro langsam. Im Test (8 GByte RAM, Kingston KVR667D2D8P5, 2 x AMD Opteron 8347, nVidia Quadro 3700, Windows 7 Prof., 64 Bit) erfolgte dagegen die Verarbeitung von AVCHD-Material nahezu verzögerungsfrei.

Die Bedienung des mit Filtern gut ausgestatteten, nicht immer optimal übersetzten Programms ist intuitiv, Service und Support sind noch ausbaufähig. In der Hilfe finden sich z.B. viele Hinweise für ältere Programmgenerationen, eine gedruckte Dokumentation fehlt. Mit Premiere Pro wird das mächtige DVD- und BD-Authoring-Programm Encore sowie der überarbeitete Media Encoder ausgeliefert.

Fazit:

Premiere Pro ist ein gelungener Kompromiss zwischen Funktionsumfang und Bedienung. Das Programm bietet sich primär für ambitionierte Amateure und für Web-Filme an.

TESTURTEIL

Adobe Premiere Pro 5.5

1010 Euro; www.adobe.de

Betriebssysteme: 64-Bit-Versionen von Windows Vista und 7; Mac OS X 10.5.8 (ohne GPU-Beschleunigung) oder 10.6.3

Besonderheiten: nVidia-Quadro-GPU für Echtzeitbeschleunigung empfehlenswert

Gesamtwertung: gut 80 %

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