Blu-Ray-Player

Pioneer BDP-170 im Test

Im Test zeigt sich der Pioneer BDP-170 etwas traditioneller als reiner Blu-ray-Player ohne viel Schnickschnack.

Pioneer BDP-170

© Pioneer

Pioneer BDP-170

Pro

  • Short Skip
  • guter Stereo-Analogton
  • super Bild, auch von DVD

Contra

  • dreht Fotos nicht automatisch
  • Blu-ray-Einlesezeit etwas lang

Das trifft nicht nur auf seinen Look zu, sondern gilt auch für die analogen Audioanschlüsse sowie die Fernbedienung mit ihrer vergleichsweise ausgewachsenen Form und den vielen Direkttasten.

Das geht weiter mit einem schlichten On-Screen-Display, was aber der Übersicht zuträglich ist. Außerdem fehlen hier ein App Store und ausladendeInternet-Funktionen; YouTube und Picasa müssen reichen. Immerhin bietet er Miracast. Für die meisten Anwender geht das in Ordnung, denn die bunte neue Internet-Welt steckt seit Jahren eigentlich in jedem Fernseher, den man typischerweise mit diesem Player kombinieren würde.

Pioneer konzentriert sich hier auf die Kernkompetenz eines Abspielers im eigentlichen Sinne. Dieser spielt die gängigen Scheiben, inklusive der edlen SACD, kann über USB und Netzwerk die üblichen Foto-, Musik- und Videodateien anzeigen und müht sich dabei explizit um Qualität.

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So zeigt der BDP-170 als einer der wenigen Player dieser Klasse bei Musik die Covers und alle relevanten Metadaten an. Gapless (übergangslos) spielt er aufeinanderfolgende Musiktitel leider nicht ab, dafür gibt es mit den pfiffigen ShortSkip-Tasten die Möglichkeit, in kleinen Schritten innerhalb der einzelnen Stücke zu springen. Das beschleunigt das Auffinden einer bestimmten Stelle im Musiktitel oder im Film ungemein.

Wer einen guten, schlichten Player für wenig Geld sucht, der findet ihn im Pioneer BDP-170. Und in Sachen Tonqualität ist er Spitzenklasse; sogar der analoge Tonausgang klingt ausgewogen und detailreich.

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