55-Zoll-TV

Philips 55PFL7108K im Test

Philips präsentiert seinen 55PFL7108K in minimalistischem Design und gleichzeitig mit vielseitiger Ausstattung. Bildtechnisch setzt der Hersteller weiter auf 3D.

Philips 55PFL7108K

© Philips

Philips 55PFL7108K

Pro

  • Ambilight, guter Schwarzwert
  • intelligente Apps im Filmmodus

Contra

  • etwas zu viel Schärfe

Seit Monaten scheint es für viele TV-Hersteller offiziell zu sein: "3D ist tot". Was andere auf den diesjährigen Messen gern an die Endverbraucher weitergeben, ist für Philips nur ein weiterer Marketing-Gag. Die Niederländer räumen 3D gute Überlebenschancen ein. Beim neuen 55-Zöller loben sie vor allem die 2Dzu-3D-Konvertierung. Der Algorithmus schien im Praxistest gut zu funktionieren - die Räumlichkeit der Bilder ist nach der Konvertierung greifbar. Nur bei schnellen, actionreichen Szenen sieht man den ein oder anderen Fehler bei der Umwandlung.

Im 2D-Modus wirkt das Bild des 55-Zöllers natürlich und angenehm. Auch der Schwarzwert ist bei Philips in den optimalen Einstellungen bereits sehr gut.

Philips 55PFL7108K, fernseher, home entertainment

© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller

Der Standfuß des 55-Zöllers ist extrem schmal und minimalistisch. Ambilight ist der besondere Hingucker bei Philips.

Wer bei schnellen Bewegungen und Schwenks Wert auf eine glatte Wiedergabe legt, ist mit dem Philips-TV und seiner Bewegungsglättung gut beraten. Bereits bei dem Wert Minimum in der Einstellung Perfect Natural Motion erscheint das Bild glatt und ruckelfrei, der natürliche Kino-Look geht aber mit der extremen Bildverbesserung etwas verloren.

Optimaler Sehabstand (mindestens)

Optimale Einstellungen

Ganz auf die Bildverbesserung verzichten kann man jedoch nicht. Ist die Bewegungsglättung ausgeschaltet, sind die Ruckler im Bild enorm; steht der Wert auf Minimum, ist die Verbesserung schon fast einen Tick zu viel. Wir würden eine geringere Abstufung vorziehen. 

Auch unterwegs smart

In Sachen Smart TV bietet Philips auch in diesem Jahr die gewohnte Oberfläche. Mit der aktuellen Software funktioniert die wendbare Fernbedienung als eine Art Pointer, was man auch von der Wii Remote kennt.

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In naher Zukunft - geplant ist Mitte Juli 2013 - werde es noch eine Recording-App für unterwegs geben, hat Philips verlautbaren lassen. Damit sollen Endverbraucher dann von überall aus mittels Smartphone oder Tablet Aufnahme-Timer programmieren können.

Philips 55PFL7108K, fernseher, home entertainment

© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller

Passend zum Gerät ist auch die wendbare Fernbedienung von Philips in schlichtem Weiß gehalten. Mit dem Tastenfeld lassen sich vor allem soziale Netzwerke am Fernseher besser nutzen.

Cineast

Philips bietet mit seiner Design Line eine angenehme Mischung aus TV-Gerät und Multimedia-Zentrale. Wer Wert auf gutes Bild in 2D und 3D legt, ist mit dem Gerät bestens beraten. Philips bringt die Bilder verlässlich und mit natürlichen und ehrlichen Farben in Ihr Zuhause.

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