Testbericht

Philips 46 PFL 9705K

Der TV-Gigant Philips zeigt in der frisierten 9000er-Serie, was alles mit TV-Technik möglich ist. An diesem Modell durften Designer und Doktoren alles umsetzen, was zu Schönheit und Können beitragen kann.

Philips 46 PFL 9705 K

© Hersteller

Philips 46 PFL 9705K

Pro

  • glasklare Bewegungsadaption
  • gigantischer Kontrasteindruck
  • hervorragende Ausstattung
  • Ambilight

Contra

Mindestens genauso viele natürliche Inhaltsstoffe, vielleicht weniger Plastik, aber definitiv mehr Chips als in jedem echten Model stecken im besten Serienmodell von Philips. Es bietet mit dem schönen, recht schlanken Rahmen um das Display einen hochwertigen klassischen Technik- Look, und genau das ist die Essenz des 46 PFL 9705K.

Er ist nicht ultraflach, weil die Entwickler keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehen wollten. Das bedeutet: Man nehme ein Panel vom Qualitätsführer, hinterleuchte es direkt lokal dimmend mit ultrahellen, farboptimierten LEDs und spreche es mit 17-Bit-TV-Technik, die jede Bildoptimierung in perfekter Qualität zulässt, in 400-Hz-Bildfrequenz an - wenn gewünscht sogar in 3D.

Drumherum soll alles Erdenkliche an Tunern und Multimedia-Optionen verfügbar sein, ebenso Ambilight, Philips' patentiertes Verfahren zur Maximierung des TV-Erlebnisses durch farboptimierte Bestrahlung der Wand hinter dem Fernseher. Nicht weniger als technische Perfektion ist Philips' Anspruch an die 9000er-Serie.

Gelungenes Konzept

OPTIMALE EINSTELLUNGEN

Modus: personalisiertHelligkeit: 50Kontrast: 80Farbe: 47Schärfe: 0Farbweiß: 127, 115, 84Lichtsensor: einPerfect Natural M.: min400 Hz Clear LCD: einoptimale Aufl ösung: einDyn. Hgr.-Bel.: opt. Leist.Gamma: 2

Bereits beim Aufstellen zeigt sich, dass hier jemand mitgedacht hat. Nicht nur ökologisch sinnvoll ist der Standfuß, der andersherum montiert als Wandhalterung dient. Hier muss man nichts zukaufen oder entsorgen, wenn man die Integration ins Wohnambiente vornimmt. Die Auswahl der Gehäusematerialien und deren Verarbeitung können überzeugen.

Die Ausstattung mit Anschlüssen und Tunern (inklusive Sat) ist praxisgerecht und vollständig. Sogar die beiden Scartbuchsen sind ohne Adapter ausgeführt. Das und die Integration zweier Langhub-(Mini-)Woofer ins geräumige Gehäuse sind die Vorteile, wenn man sich für Gesamtqualität und gegen ultraflach entscheidet.

Beim Thema Multimedia und Internet ist Philips bekanntermaßen technologisch führend und verzichtet hier auf keine Funktion. Im Gegenteil: Der Zugriff erfolgt via LAN und integriertes WLAN flüssiger als bei den preiswerteren Modellen, was vielleicht am potenteren Prozessor, vielleicht aber auch am neuen Portal liegt.

Genauso viel nachgedacht hat das Entwicklerteam über die Bedienung. Die radikale Umsetzung in einer eleganten Fernbe dienung und in großflächigen, animierten Bildschirmmenüs findet ebenso viele Liebhaber wie Feinde. Klappt die alltägliche Bedienung aus Zappen und ein wenig Net-TV-Zugriffen gut, sind andererseits für diverse Einstellungen deutlich zu viele Tastenaktionen notwendig.

Vieles wurde verbessert

Ob Philips dem hohen Anspruch an die Bildqualität gerecht wird, zeigt sich im Messlabor und im Testraum. Sofort fällt ein sagenhafter Kontrast des samtig tiefschwarzen Panels ins Auge. Kaum zu glauben, dass es sich um einen LCD-TV handelt.

Das Bild wirkt noch deutlich knackiger als beim LG und um Klassen satter als beim seitlich beleuchteten Toshiba. Der zu hohe Farbraum lässt das Ganze übernatürlich wirken, doch die Schärfe, Klarheit und Plastizität des Bildes sind faszinierend - im hellen und auch im dunklen Raum.

Man muss sehr verhalten mit den Dutzenden Optimierungsfunktionen haushalten. Die meisten dürfen nur im Notfall einer mäßigen Quelle aktiviert werden. Marktführend ist die Zwischenbildberechnung "Perfect Natural Motion", die Bewegungen besser entruckelt als jeder andere TV.

Kombiniert mit "400 Hz Clear LCD", den schnellen Schaltzyklen von LED Pro, die jetzt für Puristen auch getrennt aktivierbar sind, gibt es für jeden die beste Bewegungsdarstellung.

Kauft man das 3D-Update, taucht der TV in die dritte Dimension ein - mit deutlich weniger Flimmern als bei den Sony- und Samsung-TVs, jedoch mit mehr 3D-Übersprechen, aber weniger als beim LG-Modell.

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