Testbericht

Philips 40PFL5507K im Test

Beim 40PFL5507K hat Philips an einigen Zusatzfunktionen gespart. Ob der 40-Zoll-TV dennoch überzeugen kann, und wie die Bildqualität ausfällt, zeigt der Test.

Philips 40PFL5507K

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Philips 40PFL5507K

Pro

  • tiefes, ausgewogenes Schwarz
  • beste Bewegungsglättung
  • gute Mattierung der Scheibe

Contra

  • Fabrraum nicht perfekt

Bei der 5000er-Serie verzichtet Philips auf edle Gehäusematerialien, Ambilight und Local Dimming. Doch das Gesamtkonzept des 40PFL5507K weiß zu gefallen, und die Klangqualität ist deutlich besser als bei manchem Konkurrenten.

Philips 40PFL5507K: Bildqualität

Das Netzwerk-Angebot ist gut, und auch das Bild überzeugt. Zwar strahlt der Philips nicht ganz so hell am Himmel der LED-TVs, doch dafür ist sein Schwarzwert sehr gut.

Auch die Gleichmäßigkeit von Schwarz ist wichtig: Clouding Lichtstrahlen aus den Bildecken fallen nicht ins Auge - das ist ein großer Vorteil im dunklen Raum, vor allem bei Cinema-Scope-Filmen.

Bei hoher Raumhelligkeit fällt das mattierte Display positiv auf, das Spiegelungen vermeidet, dafür aber den Schwarzeindruck etwas mindert. Sein Farbraum wird von der hochwertigen Bild-Elektronik nicht perfekt im Zaum gehalten, dafür ist die Gammafunktion optimal umgesetzt und die Farbtemperatur-Abstimmung kann schlüssige Ergebnisse vorweisen. Sehr gut spielen die vielen Bildverbesserer zusammen.

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Der Philips 40PFL5507K zum Preis von 1.000 Euro punktet bei Schwarzwert und Bewegungsglättung, schwächelt jedoch beim Farbraum.

Das Schwarz wäre nicht so gut, wenn der Lichtsensor und die automatische Backlight-Regelung schlechter abgestimmt wären und gar die Leuchtstärke-Übertragungsfunktion (Gamma) manipulieren würden. Schlechte Quellen werden optimiert, an guten lässt sich je nach Geschmack herumspielen, bis hin zum weitreichenden Abgleich der sehr gut arbeitenden Bewegungsglättung. Ist alles abgeschaltet, gibt es bei Blu-rays sattes, pixelgenaues Kino-Flair in 24 Bildern pro Sekunde, dessen Farbschärfe jedoch leicht manipuliert wird.

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Auf diesem Philips-Fernseher lassen sich Kinofilme genauso gut betrachten wie TV-Sender-Kost jeglicher Couleur - am Abend ebenso wie tagsüber. Doch auch wer mehr möchte als nur fernsehen, kommt bei Philips auf seine Kosten: Die USB-Buchsen sind auch für Web-Streaming-Speicher, Medienfestplatten oder Tastaturen geeignet.

Was die Netzwerk-basierten Dienste Smart TV und DLNA-Medienverarbeitung betrifft, will sich Philips von seinem erworbenen Stammplatz nicht von Newcomern vertreiben lassen. Was wir aber noch vermissen, ist eine Skype-App.

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