Testbericht

Pentax K-30 im Test

Pentax positioniert die K-30 unterhalb der K-5 und K-7 als robuste Outdoor-Spiegelreflexkamera mit einer Auflösung von 16 Megapixel. Im ColorFoto-Test zeigt sich, was die Kamera in der Praxis leistet.

  1. Pentax K-30 im Test
  2. Datenblatt
Pentax K-30

© Pentax

Pentax K-30
EUR 1.309,00

Pro

  • Gute Bildqualität
  • Schutz vor Spritzwasser und Staub
  • Robustes Edelstahlgehäuse

Contra

  • Schwächen beim Filmen
  • Mäßige Auslöseverzögerung
67,2%
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EUR 1.309,00

Pro

  • Robustes Edelstahlgehäuse
  • Schutz vor Spritzwasser und Staub
  • Gute Bildqualität

Contra

  • Mäßige Auslöseverzögerung
  • Schwächen beim Filmen
67,2%

Das mit Kunststoff überzogene Edelstahlgehäuse der K-30 ist für Temperaturen bis -100° Celsius ausgelegt, zudem dank 81 Dichtungen vor Spritzwasser und Staub geschützt - das ist bei anderen Herstellern in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich. Außerdem hat Pentax die K-30  mit einem mechanischen Bildstabilisator ausgestattet und kann mit dessen Hilfe sogar die horizontale Ausrichtung korrigieren.

Sucher und Monitor

Pentax verbaut in der K-30 einen großen optischen 100%-Sucher mit 0,61x effektiver Vergrößerung. Ein ordentliches 3-Zoll-Display mit über 300 000 RGB-Pixeln gehört in dieser Preisklasse dazu, doch fällt der Pentax-Monitor mit einer kontrastreichen, scharfen Vorschau positiv auf.

Pentax K-30

© Pentax

Im Live-View stellt die K-30 mittels Kontrastmessung am Sensor scharf; die LV-Anzeige lässt sich konfigurieren,

Serienaufnahme, Belichtung und Video

Eine breite Palette an Belichtungsprogrammen ist bei Wechseloptikkameras jenseits der 600-Euro-Marke längst obligatorisch. Somit ist die K-30 mit Voll-, Programm-, Zeit-, und Blendenautomatik, manueller Zeit-/Blendensteuerung sowie verschiedenen Motivprogrammen und HDR-Modus zwar üppig, aber nicht ungewöhnlich ausgestattet. Serienaufnahmen macht sie mit 5,7 B/s  - auch dieser Wert ist gut, aber nicht überragend.

Kaufberatung Nikon-System: Einsteigermodelle mit und ohne Spiegel

Beim Filmen mit der Pentax K-30 fehlt die Schärfenachführung, und die Bildqualität leidet unter Farbfehlern an gleichmäßigen Strukturen.

Pentax K-30

© Pentax

Das mit Kunststoff überzogene Edelstahlgehäuse der K-30 ist abgedichtet und für Kälte bis -10°C ausgelegt.

Autofokus und Performance

Eine der wesentlichen Neuerungen der K-30 betrifft den Phasenautofokus. Mit einer so genannten Diffraktions-Linse und überarbeiteten AF-Algorithmen hat Pentax vor allem an der Funktionalität beim Einsatz von Teleobjektiven, bei bewegten Motiven und in Lowlight-Situationen gearbeitet. Vor allem Letzteres scheint gut gelungen: Im Test fand die K-30 in abgedunkelten Räumen sogar ohne AF-Hilfslicht zuverlässig die richtige Schärfe.

Ratgeber: So funktionieren moderne AF-Antriebe

Für das Tempo bringen die Veränderungen allerdings nichts: Mit 0,42/0,62 s Auslöseverzögerung zählt die K-30 im aktuellen Markt längst nicht zu den Flottesten. Im Live-View wechselt sie zur Kontrastmessung am Aufnahmesensor, was noch mehr Zeit kostet: 1,07 s.

Pentax K-30

© Pentax

Über den Einstellmonitor hat der Fotograf die wichtigsten Aufnahmeparameter im Blick und kann sie direkt ändern.

Bedienkonzept

Die K30 hat zwei praktische Einstellräder, mit deren Hilfe zahlreiche Aufnahmeparameter und Grundeinstellungen schnell und leicht zugänglich sind. Ein übersichtlicher Einstellmonitor liefert alle Informationen über die wichtigen Aufnahmeparamter auf einen Blick.

Bildqualität

Die Pentax K-30 legt Wert auf einen dezenten Visual Noise (0,5 VN) und einen starken Objektkontrast (10 Blenden), gibt sich dafür aber mit einer soliden Grenzauflösung von 1361 LP/BH zufrieden. Bei höheren Empfindlichkeiten fällt auf, dass  die K-30 recht aggressiv abgestimmt ist.

Fazit

Pentax punktet mit der K-30 bei der Bildqualität ebenso wie bei der Ausstattung. Ihr robustes, spritzwassergeschütztes Gehäuse ist in dieser Preislage definitiv keine Selbstverständlichkeit.

Pentax K-30

HerstellerPentax
Preis750.00 €
Wertung52.5 Punkte
Testverfahren1.6

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