Testbericht

Panasonic TX-P65VT30E im Test

Der Panasonic TX-P65VT30E kommt mit NeoPlasma-3D-Bildschirm im 65-Zoll-Format und elegantem Design. Im video Test zeigt sich, wie es um die Bildqualität steht.

Panasonic TX-P65VT30E

© Panasonic

Panasonic TX-P65VT30E

Pro

  • keine Blickwinkel-Abhängigkeit
  • tolles 3D-Bild

Contra

  • geringere Lichtleistung
  • höherer Energiebedarf als vergleichbare LCD-TVs

Der Panasonic TX-P65VT30E stellt mit seinen 63 Kilogramm selbst für zwei Träger noch eine Herausforderung dar. Der Riese thront auf einem extrem robusten Standfuß, allerdings ohne Drehgelenk. Das Scharnier ist anders als bei den LCD-Konkurrenten im Design-TV-Vergleichstest aber auch nicht notwendig, da Blickwinkelfehler und Dunkel-Abweichung konstruktionsbedingt verschwindend gering ausfallen.

Panasonic TX-P65VT30E: Anschlüsse satt

Für seine Größe und den trotzdem verhältnismäßig geringen Preis bringt der Plasma-TV eine Fülle von Dreingaben mit. Anschlüsse sind satt vorhanden: Vier HDMI-Buchsen erlauben nahezu jede Zuspieler-Konfiguration. Alle analogen Quellen werden mit dem Fernseher über mitgelieferte Adapter verbunden.

Über eine optional erhältliche Skype-Kamera kann der Benutzer vom Sofa aus bequem Videokonferenzen führen. Für vollen 3D-Genuss liegen zwei Shutterbrillen im Karton.

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Der Panasonic TX-P65VT30E kommt mit NeoPlasma-3D-Bildschirm im 65-Zoll-Format und elegantem Design.

Aufnahmen sind über USB und sogar auf SD-Karte möglich. Programmiert der Benutzer eine Aufnahme, kann er entscheiden, auf welches Medium in welcher Qualität aufgezeichnet werden soll. So speichert er beispielsweise seine Lieblingsfilme in optimaler Qualität auf SD-Karte und die tägliche Lieblingsserie in geringerer Güte auf Festplatte. Somit gibt es keine Platzprobleme.

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Der eingebaute Media-Player spielt über USB oder Netzwerk allerhand Dateiformate ab: Die Testvideos und -fotos las er allesamt - nur einige exotische Internet-Videos nicht.

Panasonic TX-P65VT30E: Smart TV

Die Navigation innerhalb der vielen Dateilisten funktioniert - wie die übrige Bedienung - angenehm zügig. Jedem Tastendruck folgt unmittelbar eine Reaktion auf dem Monitor. Daher macht auch das Stöbern in den Internet-Diensten des Plasmas richtig Spaß - egal, ob es sich um das Wetter, Nachrichten, die Online-Videothek Acetrax, die Video-Portale YouTube und ARTE oder die sozialen Netzwerk-Dienste Facebook und Twitter handelt. Im "Market" kann der Benutzer weitere Anwendungen herunterladen. Die Auswahl ist üppig.

Um die vielen Texteingaben zu erleichtern, lässt sich eine USB-Tastatur andocken - gern auch als Funktastatur. Damit gibt der Benutzer aber nicht nur Suchbegriffe und Login-Daten ein, er kann den Fernseher darüber komplett steuern. So ruft er etwa mit der F1-Taste den elektronischen Programmführer (EPG) auf und mit F2 die Viera-Tools mit Zugriff auf Internet, Medien und Aufnahmen.

Panasonic TX-P65VT30E: Tolle Kontraste

In der Praxis fehlte dem TV vor allem im 3D-Betrieb das letzte Quäntchen Helligkeit. Manche Szenen aus "Avatar" erschienen recht dunkel. Dafür punktete er beim 2D-Bild, das umso lebendiger und natürlicher wirkte.

Für tiefes Schwarz sorgte die neue Frontscheibe "High Contrast Filter Pro". Die Folge: tolle Dunkelkontraste. Seine Bewegungsdarstellung gelingt ihm mit "600Hz sfd Intelligent Frame Creation Pro" fast perfekt. Dabei werden für jeden der sekündlich dargestellten 50 Frames zwölf Bewegungsphasen errechnet.

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Das funktionierte in den meisten Fällen tadellos. Nur bei feinen Mustern, wie sie etwa ein Metallgitterzaun aufweist, kam er für Bruchteile einer Sekunde aus dem Konzept und erzeugte feine Schatten.

Panasonic TX-P65VT30E: Pfiffige Aufnahmefunktion

Wie alle anderen Testkandidaten  kann auch der Panasonic auf einer USB-Festplatte aufnehmen. Das können Platten mit einer Größe von bis zu drei Terabyte sein. Der Clou: Auf einer SD-Karte lässt sich ebenfalls aufzeichnen.

Da selbst eine 16-Gigabyte-SDHC-Karte mit HD-Signalen schon nach 90 Minuten voll wäre, haben die Techniker zwei Kompressions-Modi (LT1 und LT2) mit eingebaut. Dadurch verschlechtert sich zwar die Bildqualität, im Modus LT1 ist das aber noch vertretbar. Der Vorteil: Als Aufnahmemedium ist die SD-Karte lautlos und zudem archivierbar.

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